Netzwerke für Ausbildung
Zu viele Jugendliche und junge Erwachsene schaffen aus eigener Kraft den Weg von der Schule in eine Ausbildung nicht. Wer aber dauerhaft erfolgreich arbeiten will, braucht einen anerkannten Abschluss. Für Jugendliche und junge Erwachsene mit schlechteren Startchancen ist eine berufliche Ausbildung oder eine nachträgliche berufliche Qualifizierung ein erster Schritt in diese Richtung. "Perspektive Berufsabschluss" ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das durch strukturelle Veränderungen den Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss dauerhaft senken will.
 
  • Programm
    Perspektive Berufsabschluss lädt ein zur Jahrestagung 2013. Diese letzte große Veranstaltung im Programm möchten wir nutzen, um Ihnen die vielfältigen Ergebnisse aus über fünf Jahren Projektarbeit in den Förderschwerpunkten „Regionales Übergangsmanagement“ und „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ vorzustellen.
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  • Übergangsmanagement
    In der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ haben sich 55 Projekte in kommunaler Verantwortung auf den Weg gemacht, den Übergang von der Schule in den Beruf zu verbessern. In den Projekten haben sich insgesamt rund 200 Fachleute hauptamtlich dieser Herausforderung gewidmet.
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  • Nachqualifizierung
    Nachqualifizierung als alternativer Weg zum Berufsabschluss eröffnet Perspektiven - nicht nur für die 390.000 Menschen in Hessen, die ohne Berufsabschluss sind, sondern auch für die regionale Wirtschaft, die erste Auswirkungen des Fachkräftemangels spürt. In den Landkreisen Gießen und Lahn-Dill wurden im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ deshalb verschiedene Nachqualifizierungsmodelle entwickelt und erprobt sowie die dazu notwendigen Strukturen geschaffen.
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  • Übergangsmanagement
    Immer häufiger beobachten Ausbildungsbetriebe, Berufsberaterinnen und Berufsberater sowie Lehrkräfte, dass Jugendliche die Schule mit großen Defiziten verlassen. Hier ist nicht ein Mangel an Wissen gemeint. Vielmehr fällt auf, dass junge Erwachsene immer weniger beziehungs-, kritik- und teamfähig sind. Ihnen fällt es schwer, Regeln zu befolgen – kurz: sich zu benehmen. Dieses Problem tritt zum großen Teil auch in bestimmten Bildungsgängen der Berufskollegs des Kreises zu Tage.
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  • Nachqualifizierung
    Um die Wirtschaft bei der Bereitstellung potentieller Fachkräfte zu unterstützen, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit die gemeinsame Initiative „Erstausbildung junger Erwachsener“ ins Leben gerufen.
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  • Übergangsmanagement
    Im Rahmen der Initiative „Bildungsketten“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurden Arbeitshilfen für die praktische Arbeit am Übergang Schule-Berufsausbildung entwickelt. Die Arbeitshilfen sind im Rahmen von Bildungsketten-Werkstätten entstanden, an denen auch Projekte der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ beteiligt waren.
    mehr (URL: http://www.perspektive-berufsabschluss.de/de/3430.php)
     
  • Nachqualifizierung
    Für un- und angelernte Erwerbspersonen stellt das Nachholen eines Berufsabschlusses eine zweite Chance auf dem Arbeitsmarkt dar, um ihre Beschäftigungsfähigkeit nachhaltig zu steigern. Ein Mittel, nachträglich einen Berufsabschluss zu erwerben, ist die Nachqualifizierung. Die Förderinitiative „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ im BMBF-Programm „Perspektive Berufsabschluss“ verbessert die strukturellen Rahmenbedingungen an insgesamt 42 Standorten.
    mehr (URL: http://www.perspektive-berufsabschluss.de/de/3431.php)
     

Projektstandorte

 
Förderung
Durchführung