Förderinitiative 2: "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung (NQ)"
Mit der Förderinitiative „Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung“ sollten nachhaltig geeignete Rahmenbedingungen für die nachträgliche Erlangung eines Berufsabschlusses geschaffen werden. Berufliche Nachqualifizierung kann einen Beitrag zur Verringerung des Anteils an- und ungelernter (junger) Erwachsener mit und ohne Beschäftigung leisten.

Die Förderinitiative "Abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung" war ein Strukturentwicklungsprogramm mit dem Ziel,  nachhaltig geeignete Rahmenbedingungen für Nachqualifizierung als Regelangebot zu schaffen. In den BBiG-Berufen gemäß § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz bzw. § 37 Abs. 2 Handwerksordnung (HwO) führt sie zur Externenprüfung oder in rechtlich anders geordneten Berufsfeldern (z. B. Altenpflege) bereitet sie auf die Abschlussprüfung gemäß den dort geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen vor. So kann zur Verringerung des Anteils an- und ungelernter (junger) Erwachsener mit und ohne Beschäftigung beigetragen werden. Dazu sollten im Zusammenwirken mit den Arbeitsmarktakteuren - insbesondere Kammern, Unternehmen, Unternehmens- und Branchenverbänden, Sozialpartnern, Trägern der Arbeitsförderung/Trägern der Grundsicherung für Arbeitsuchende, Bildungsdienstleister, Wirtschaftsförderung - Konzepte für bedarfsgerechte Nachqualifizierung regional bzw. branchenspezifisch entwickelt und implementiert werden. Unterstützungsmöglichkeiten wurden initiiert und transparent für die Zielgruppen aufbereitet. Es wurden Beratungs- und Servicestrukturen für Interessiert An- und Ungelernte und für (kleine und mittlere) Unternehmen aufgebaut. Den Unternehmen wurden Wege aufgezeigt, Qualifizierungspotentiale An- und Ungelernter zu erschließen und so ihren Fachkräftebedarf zu decken. Als Erfolgsfaktoren für Nachqualifizierung stehen folgende Qualitätsstandards: 

  • Aufteilung der Ausbildungsinhalte in Module, also Qualifikationseinheiten mit jeweils abgegrenzten berufsbezogenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten, die einzeln geprüft und zertifiziert werden können 

  • Orientierung am betrieblichen Bedarf bei der Entwicklung und Umsetzung von Nachqualifizierungsangeboten
  • Engere Verknüpfung von Lernen und Arbeiten - Nachqualifizierung findet zum großen Teil im Betrieb statt und wird durch strukturierte Lerneinheiten beim Bildungsträger ergänzt.

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