Heidenheim
HNN - Heidenheimer Netzwerk Nachqualifizierung, Baden-Württemberg, Förderlaufzeit: 01.08.2008-31.03.2012


Kontakt

Landratsamt Heidenheim

Steffen Maurer
Felsenstraße 36
89518 Heidenheim

Tel: 07321-321 2470


Der Landkreis Heidenheim mit der Kreisstadt Heidenheim umfasst elf Städte und Gemeinden mit insgesamt 131.000 Einwohnern. Wirtschaftlich geprägt ist der Landkreis durch Groß- und Mittelstandsunternehmen wie z.B. Voith, Hartmann, Steiff, Bosch, Epcos und Ziegler.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Region müssen mit der technischen Entwicklung Schritt halten. So verschiebt sich die erforderliche Qualifikationsstruktur von Belegschaften insgesamt nach oben und vielerorts entfallen einfache Arbeitsplätze. Dies trifft vor allem An- und Ungelernte, deren Arbeitsplatzverlustrisiko zunimmt. Fachkräfte, welche nach einer Höherqualifizierung in anderen Funktionen eingesetzt werden, hinterlassen in der alten Position Lücken, die immer schwer mit geeigneten Fachkräften geschlossen werden können.

Die positiven konjunkturellen Entwicklungen steigern die Nachfrage nach Fachkräften am regionalen Arbeitsmarkt zusätzlich. Insbesondere fehlen Fachkräfte in den Bereichen Metallverarbeitung, Lagerlogistik und im Dienstleistungssektor. Schon jetzt sind Anzeichen eines Fachkräftemangels spürbar. Aufgrund der demografischen Entwicklung der Region wird sich der Fachkräftemangel noch verstärken. Durch Ausbildung allein kann hier nicht wirksam gegengesteuert werden - die Schulabgängerzahlen in den nächsten Jahren reichen hierfür nicht aus.

Deshalb müssen die wertvollen Potenziale der An- und Ungelernten erkannt und weiterentwickelt werden. Das Heidenheimer Netzwerk Nachqualifizierung (HNN) reagiert und schafft Strukturen, um die Nachqualifizierung An- und Ungelernter voranzutreiben. Damit leistet HNN einen Beitrag zur Deckung der Fachkräftebedarfe in der Region und wirkt den Folgen des demografischen Wandels entgegen.

Das Projekt HNN soll einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Region leisten. Personen ohne Berufsabschluss sollen zu Fachkräften nachqualifiziert werden. So wird an- und ungelernten Kräften eine echte Perspektive für ihre berufliche und gesellschaftliche Zukunft geboten.

Dazu soll mit einem Netzwerk für abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung eine auf Dauer angelegte Kooperationsstruktur zwischen den relevanten Akteuren geschaffen werden. Die Zahl der Ausbildungsabschlüsse durch abschlussorientierte Nachqualifizierung und der Bekanntheitsgrad von Nachqualifizierung sowie deren betriebliche Akzeptanz sollen sich erhöhen. Die Ausweitung von Nachqualifizierungsangeboten in der Region soll vorangetrieben werden. Nachqualifizierung und eine passende Beratung für Betriebe sowie für An- und Ungelernte sollen sich als Regelangebot in der Region etablieren.

Für eine erfolgreiche Umsetzung muss HNN alle am Arbeitsmarkt agierenden Partner mit einbeziehen. Aus diesem Grund wird ein Netzwerk mit der Agentur für Arbeit, der Arge, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, den Bildungsträgern sowie den Betrieben und Unternehmen vor Ort gebildet. Hier werden gemeinsam Strukturen und Ideen für Nachqualifizierung entwickelt, mit denen sich alle Partner identifizieren können. Ferner ist es wichtig, die Umsetzung bedarfsorientiert, qualitätsorientiert und lebensfeldorientiert zu gestalten. Nur so gelingt es, Nachqualifizierung dauerhaft in der Personalpolitik der regionalen Unternehmen wie auch in den Köpfen der betroffenen Personen zu verankern.

Das Heidenheimer Netzwerk Nachqualifizierung führt daher Bedarfsanalysen durch, ermittelt Qualitätsanforderungen an Nachqualifizierung und eruiert die Facetten betrieblicher Möglichkeiten zur Umsetzung. Unter Berücksichtigung kultureller und sozialer Hintergründe von Interessenten werden individuell passende Nachqualifizierungen entwickelt und durchgeführt. Dadurch sollen Erkenntnisse für weitere Maßnahmen gewonnen werden. Auch wird durch diese positiven Umsetzungsbeispiele der Bekanntheitsgrad von Nachqualifizierung in der Region erhöht.

Zudem werden die Kontakte zu den Netzwerkpartnern intensiv gepflegt, um einen zeitnahen Informationsaustausch sowie ein Höchstmaß an Transparenz zu gewährleisten.
Mit Informationsveranstaltungen werden die Öffentlichkeit und Netzwerkpartner über Themen rund um die Nachqualifizierung informiert.

Ergebnisse

Inzwischen nimmt HNN als Koordinator betrieblich ermittelter Nachqualifizierungsbedarfe einen festen Platz im regionalen Gefüge der Akteure ein. So führt HNN einzelne Bedarfe zusammen, um die Mindestgruppengrößen für ein individuelles Nachqualifizierungsangebot zu erreichen und initiiert dessen Entwicklung durch einen Bildungsträger. Der durchführende Bildungsträger wird von den interessierten Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie den kooperierenden Betrieben ausgewählt. HNN begleitet und unterstützt die Bildungsmaßnahmen nach deren Beginn weiter.

Beispielhaft sei an dieser Stelle die aktuell laufende Nachqualifizierung zur Fachkraft für Lagerlogistik erwähnt. Auf Basis der Ergebnisse der Bedarfsanalyse aus Mitte 2010 wurden im Herbst 2010 Bedarfe für Lagerlogistik zusammengeführt, weitere Bedarfe zielgerichtet erhoben und die Bereitschaft der einzelnen Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Nachqualifizierung ermittelt. Als die erforderliche Mindestteilnehmendenzahl sichergestellt war, ermöglichten weitere Infotermine mit allen beteiligten Akteuren schließlich die gemeinsame Festlegung aller wesentlichen Eckpunkte für die Nachqualifizierung. So haben 22 Personen aus fünf kooperierenden Betrieben die Chance, den Berufsabschluss Fachkraft für Lagerlogistik berufsbegleitend nachzuholen. Der Kurs begann im März 2011 und endet mit der Prüfung im Sommer 2012. Der Unterricht findet am Samstagvormittag und Montagabend statt.

Zudem wurde die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren rund um die Nachqualifizierung intensiviert. Neben dem Informations- und Beratungsservice für Unternehmen und für An- und Ungelernte führt HNN zahlreiche Abstimmungsgespräche mit Kammern, Schulen, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter (zuvor Arge), Bildungsträgern und vielen mehr. Dabei werden operative und strategische Themen besprochen. Insgesamt bestehen 13 Kooperationspartnerschaften mit anderen Institutionen.

Zwischenzeitlich ist HNN bei allen Veranstaltungen zu den Themen „Qualifizierung und Nachqualifizierung“, aber auch „Migration und Integration“ sowie „allgemeiner Arbeitsmarkt“ aktiv vertreten und anerkannt.

Außerdem führte HNN im Dezember 2009 und März 2011 eigene Fachtagungen durch. Dabei arbeitet HNN mit dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung, der Agentur für Arbeit Aalen, dem Jobcenter Heidenheim, der Südwestmetall und der IGM zusammen. Dies unterstreicht das gegenseitige Vertrauen und die Geschlossenheit im Netzwerk. Zum Ende der Projektlaufzeit wurde im März 2012 eine Abschlussveranstaltung mit allen Kooperationspartnern durchgeführt.

Für An- und Ungelernte wurde ein Flyer erstellt - auch in Türkisch und Russisch. Durch Öffentlichkeitsarbeit und aufgrund der Empfehlung durch Kooperationspartner konnten zahlreiche Teilnehmer und Teilnehmerinnen beraten und auf ihrem Weg zum Berufsabschluss unterstützt werden. HNN entwickelte zudem einen QualiPass, der mit den An- und Ungelernten ausgefüllt wird, um deren Vorerfahrungen und Fähigkeiten zu analysieren. Auf der Basis dieses QualiPasses werden dann gemeinsam mit dem Teilnehmer / der Teilnehmerin individuelle Qualifizierungswege erörtert. Zusätzlich stellt HNN Interessenten einen Leitfaden zur Externenprüfung zur Verfügung, der eine Übersicht über Voraussetzungen und benötigte Unterlagen für die Zulassung zur Externenprüfung gibt.

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit erschienen mehrere Artikel über HNN in der regionalen Tagespresse. Interessenten erhalten über die Homepage www.hnn-online.de und den Newsletter des HNN aktuelle Informationen zum Thema Nachqualifizierung.

Resümee

Wichtige Arbeitsschritte

Kontakte zu Experten in der Region dienten dem Ziel, ein Netzwerk aufzubauen und wichtige Akteure in die Struktur Heidenheimer Netzwerk Nachqualifizierung zu integrieren. So konnten erste tragfähige Kooperationspartnerschaften geschlossen werden.

Bei der Entwicklung einer Strategie für die Öffentlichkeitsarbeit waren die wesentlichen Elemente: Konzeption und der Aufbau einer Homepage, die Erstellung verschiedener Flyer, die Durchführung von Veranstaltungen sowie Pressegespräche und -artikel.

Der Kontaktaufbau zu Betrieben und die damit verbundene Bedarfsanalyse und Sensibilisierung für das Thema abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung waren weitere Bestandteile der täglichen Arbeit des Heidenheimer Netzwerk Nachqualifizierung. Dies führte auch zu Nachqualifizierungen, bei denen HNN den Gesamtprozess unterstützte und begleitete.

Erfolge

Es besteht ein dauerhaftes und funktionierendes Netzwerk aller Akteure rund um die abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung. Konzeption, Umsetzung, Planung und Begleitung der Nachqualifizierung können so gewährleistet werden.

In Zusammenarbeit mit Unternehmen und deren Mitarbeitern wurden die erforderlichen Prozesse erprobt und weiterentwickelt. So gewann die Nachqualifizierung in der Region immer mehr an Bedeutung, so dass verschiedene Akteure nun Regelangebote implementieren.

Zudem kann in guter Kooperation mit der Arbeitsförderung die Nachhaltigkeit der Projektansätze in der Region sichergestellt werden.

Erkenntnisse

Betriebe besitzen grundsätzlich eine Bereitschaft zur Nachqualifizierung. Jedoch sind konkrete Angebote – idealerweise Regelangebote – sowie transparente Strukturen von Zuständigkeit und Verantwortlichkeiten nötig, um Nachqualifizierung als festen Bestandteil in die Personalentwicklung von Betrieben zu integrieren. Überwiegend bei finanzieller Unterstützung und berufsbegleitender Organisation des Bildungsangebotes waren Unternehmen für Nachqualifizierung offen.

Zur Überführung des Themas abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung in regelhafte Strukturen sind spezifische gesetzliche Rahmenbedingungen erforderlich, wie Kompetenzen mit Blick auf die Zulassung zur Externenprüfung erfasst, bilanziert, durch modulare Nachqualifizierung komplettiert und anerkannt werden sollen.

Ergebnisse

Das Thema Nachqualifizierung ist nun bei allen wichtigen Institutionen und Akteuren bekannt. Der Handlungsbedarf in dem Bereich wurde deutlich und die Akteure in der Region reagieren mit entsprechenden Angeboten. Der hohe Stellenwert von Beratung zur Nachqualifizierung ist unbestritten.

Deshalb wird das Thema Nachqualifizierung in die Strategie des Jobcenters aufgenommen; zudem wird der Steuerungskreis des „Heidenheimer Netzwerkes Nachqualifizierung“ – in dem alle wichtigen Experten der Region vertreten sind – von der Agentur für Arbeit weiter organisiert und fortgeführt.

Das Modellprojekt der Agentur für Arbeit „Qualifizierungsberatung für kleine und mittlere Unternehmen“ übernimmt Teilbereiche des HNN. Diese werden damit zur Regelstruktur in der Region Ostwürttemberg.

 

Inzwischen nimmt HNN als Koordinator betrieblich ermittelter Nachqualifizierungsbedarfe einen festen Platz im regionalen Gefüge der Akteure ein. So führt HNN einzelne Bedarfe zusammen, um die Mindestgruppengrößen für ein individuelles Nachqualifizierungsangebot zu erreichen und initiiert dessen Entwicklung durch einen Bildungsanbieter. Der durchführende Bildungsanbieter wird von den kooperierenden Betrieben ausgewählt. HNN begleitet und unterstützt die Bildungsmaßnahmen nach deren Beginn weiter.

Beispielhaft sei an dieser Stelle die aktuell laufende Nachqualifizierung zur Fachkraft für Lagerlogistik erwähnt. Auf Basis der Ergebnisse der Bedarfsanalyse aus Mitte 2010 wurden im Herbst 2010 Bedarfe für Lagerlogistik zusammengeführt, weitere Bedarfe zielgerichtet erhoben und die Bereitschaft der einzelnen Teilnehmer und Teilnehmerinnen zur Nachqualifizierung ermittelt. Als die erforderliche Mindestteilnehmendenzahl sichergestellt war, ermöglichten weitere Infotermine mit allen beteiligten Akteuren schließlich die gemeinsame Festlegung aller wesentlichen Eckpunkte für die Nachqualifizierung. So haben 22 Personen aus fünf kooperierenden Betrieben die Chance, den Berufsabschluss Fachkraft für Lagerlogistik berufsbegleitend nachzuholen. Der Kurs begann im März 2011 und endet mit der Prüfung im Sommer 2012. Der Unterricht findet am Samstagvormittag und Montagabend statt.

Zudem wurde die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren rund um die Nachqualifizierung intensiviert. Neben dem Informations- und Beratungsservice für Unternehmen und für An- und Ungelernte führt HNN zahlreiche Abstimmungsgespräche mit Kammern, Schulen, der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, Bildungsträgern und vielen mehr. Dabei werden operative und strategische Themen besprochen. Insgesamt bestehen 13 Kooperationspartnerschaften mit anderen Institutionen.

Zwischenzeitlich ist HNN bei allen Veranstaltungen zu den Themen „Qualifizierung und Nachqualifizierung“, aber auch „Migration und Integration“ sowie „allgemeiner Arbeitsmarkt“ aktiv vertreten und anerkannt.

Außerdem führte HNN im Dezember 2009 und März 2011 eigene Fachtagungen durch und plant für Ende 2011 weitere Veranstaltungen. Dabei arbeitet HNN mit dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung, der Agentur für Arbeit Aalen, dem Jobcenter Heidenheim, der Südwestmetall und der IGM zusammen. Dies unterstreicht das gegenseitige Vertrauen und die Geschlossenheit im Netzwerk.

Für An- und Ungelernte wurde ein Flyer erstellt - auch in Türkisch und Russisch. Durch Öffentlichkeitsarbeit und aufgrund der Empfehlung durch Kooperationspartner konnten zahlreiche Teilnehmer beraten und auf ihrem Weg zum Berufsabschluss unterstützt werden. HNN entwickelte zudem einen QualiPass, der mit den An- und Ungelernten ausgefüllt wird, um deren Vorerfahrungen und Fähigkeiten zu analysieren. Auf Basis dieses QualiPasses werden dann gemeinsam mit dem Teilnehmer individuelle Qualifizierungswege erörtert. Zusätzlich stellt HNN Interessenten einen Leitfaden zur Externenprüfung zur Verfügung, der eine Übersicht über Voraussetzungen und benötigte Unterlagen zur Zulassung zur Externenprüfung gibt.

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit erschienen mehrere Artikel über HNN in der regionalen Tagespresse. Interessenten erhalten über die Homepage www.hnn-online.de und den Newsletter des HNN aktuelle Infos zum Thema Nachqualifizierung.

 

In zahlreichen Gesprächen mit Unternehmen der Region wurde und wird auf die Möglichkeit der Externenprüfung bei der zuständigen Kammer und damit auch auf die Möglichkeit zur Nachqualifizierung zum Berufsabschluss verwiesen. In 150 Telefonkontakten wurden Erstinformationen zu HNN und zur Nachqualifizierung erteilt. Daraus ergaben sich 30 intensive Beratungskontakte mit detaillierter Bedarfserhebung. Ausgangspunkt ist eine Expertenbefragung, bei der in Einzelterminen mit Personalverantwortlichen alle nachqualifizierungsrelevanten Aspekte des Betriebes analysiert werden. Vor allem in den Berufsbildern Fachkraft für Lagerlogistik und Industriemechaniker zeichnet sich eine hohe Nachfrage ab. Aber auch Einzelbedarfe wie Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Maler und Lackierer oder Tischler wurden ermittelt. Für diese wird eine individuelle Lösung gefunden bzw. die Bedarfe weiterer Betriebe geprüft, ob Gruppenangebote realisierbar sind. Zusätzlich werden Anforderungen und Rahmenbedingungen an Angebote zur Nachqualifizierung erfasst, wie z.B. Unterrichtszeiten, der Schulungsort uvm.. Kooperationen mit nicht direkten Konkurrenten sind für einen Großteil der befragten Betriebe im Landkreis Heidenheim durchaus vorstellbar.

 

Zudem wurde die Kooperation mit anderen Akteuren rund um die Nachqualifizierung  weiter vorangetrieben. Neben dem Service für Unternehmen und für An- und Ungelernte fanden zahlreiche Abstimmungsgespräche mit Kammern, Schulen, der Agentur für Arbeit, dem JOB Center, der Wirtschaftsförderung, freien Trägern und Bildungsträgern statt. Dabei wurden bestehende Kooperationsstrukturen und deren sinnvolle Erweiterungsmöglichkeiten im Hinblick auf abschlussorientierte modulare Nachqualifizierung erfasst. Insgesamt bestehen 13 Kooperationspartnerschaften mit anderen Institutionen. So wurden z.B. mit der Agentur für Arbeit Anforderungen und Prozesse zur weiteren Zusammenarbeit vereinbart. Auch alle Bildungsträger im Landkreis Heidenheim wurden umfassend über HNN informiert. Dabei wurden Strukturen der Bildungslandschaft erfasst und das für HNN relevante Bildungsangebot dokumentiert und auf www.hnn-online.de bereit gestellt. Außerdem wurden Kooperationen mit den regionalen Bildungsträgern geschlossen und dabei Grundsätze für eine Zusammenarbeit festgelegt.

 

Für An- und Ungelernte wurde ein Flyer erstellt. Dieser wurde auch ins Türkische und ins Russische übersetzt und in mehreren Einrichtungen im Landkreis Heidenheim ausgelegt. Auch aufgrund der Empfehlung durch kooperierende Bildungsträger konnten schon einige Teilnehmer beraten und auf ihrem Weg zum Berufsabschluss unterstützt werden. Des Weiteren wurde ein QualiPass entwickelt, welcher mit den An- und Ungelernten ausgefüllt wird, um deren Vorerfahrungen und sonstige Fähigkeiten und Neigungen zu analysieren. Auf Basis dieses QualiPasses werden individuelle Qualifizierungspläne erstellt. Zusätzlich stellt HNN Interessenten einen Leitfaden zur Externenprüfung zur Verfügung, welcher eine Übersicht über Voraussetzungen und benötigte Unterlagen zur Zulassung zur Externenprüfung gibt.

 

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit erschienen mehrere Artikel in der regionalen Tagespresse. Interessenten erhalten über die Homepage www.hnn-online.de ständig aktuelle Infos zum Thema Nachqualifizierung. Auch als Plattform für Veröffentlichungen von z.B. Werbe- oder Veranstaltungsmaterialien steht das Onlineangebot von HNN zur Verfügung.

 

Zwischenzeitlich ist HNN bei allen Veranstaltungen zu den Themen „Qualifizierung und Nachqualifizierung“, aber auch „Migration und Integration“, sowie „allgemeiner Arbeitsmarkt“ aktiv vertreten und anerkannt. So war HNN z.B. bei den Veranstaltungen „Integrationschancen durch Bildung“ und „Kurzarbeit und Qualifizierung“ sowie bei der Jugendkonferenz 2010 und bei einer Veranstaltung des Alevitischen Kulturvereins Giengen aktiv verteten. Auch bei der Fachbeiratssitzung des Zentrum Arbeit und Umwelt Gießener gemeinnützige Berufsbildungsgesellschaft mbH konnte Herr Maurer das Thema Nachqualifizierung weiter bekannt machen. Außerdem hat HNN im Dezember 2009 eine eigene Fachtagung durchgeführt und plant für September 2010 eine weitere Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro für berufliche Fortbildung, der Agentur für Arbeit Aalen und dem JOB Center Heidenheim.

Projekt­darstellungen

Arbeits­materialien

 
Förderung
Durchführung