Wissens- und Ergebnistransfer zum Regionalen Übergangsmanagement

Im Rahmen des „Regionalen Übergangsmanagements“ wurden viele Materialien erarbeitet und Publikationen erstellt wie

  • Bestandsaufnahmen,
  • Bildungsberichte,
  • Angebotsdatenbanken,
  • Ergebnisdarstellungen von Schüler-, Lehrer-, Eltern-, Schulleiterbefragungen mit den entwickelten Fragebögen,
  • Konzepte der Lehrerfortbildung im Bereich der schulischen Berufsorientierung,
  • Konzepte zur Verbesserung der Kooperation mit der regionalen Wirtschaft,
  • Konzepte zur kommunalen Vernetzung, zur Verbesserung der Kooperationsstrukturen und
  • Strategien zur Verbesserung der Gremienarbeit und für die „Lobbyarbeit“sowie zur Verbesserung der Einbeziehung von Migrantenorganisationen in die regionale Netzwerkarbeit.

Außerdem gibt es viele gute Beispiele einer gelungenen zielgruppenadäquaten Öffentlichkeitsarbeit.

Ziel des Wissens- und Ergebnistransfers war es, diese Produkte und good-practice-Ansätze zu sichten und auf ihre Transferfähigkeit und Transferwürdigkeit hin zu überprüfen:

  • Welche Strategie zur kommunalen Anbindung der Koordinierungsstelle hat sich bewährt? 
  • Welche Handlungsempfehlungen liegen für die Verbesserung der Kooperation der Akteure oder für die Einbeziehung der regionalen Wirtschaft vor?
  • Welche Bestandsaufnahme gilt als exemplarisch?
  • Welcher Fragebogen wurde häufiger und erfolgreicher eingesetzt? 
  • Welche Konzepte zur Verbesserung der Elternarbeit und zur Einbeziehung der Migrantenorganisationen in die Netzwerkstrukturen konnten im internen Transfer bereits genutzt werden?

Die Produkte wurden weitestgehend über diese Internetplattform zur Verfügung gestellt. Sie sind den jeweiligen Projektbeschreibungen unter Übergangsmanagement -> Projekte vor Ort zugeordnet und dort gelistet. Über die erweiterte Suchfunktion kann zudem zielgerichtet nach bestimmten Produkten gesucht werden. 

In einem weiteren Schritt erfolgte eine Zuordnung zu den sechs Themengebieten: 

  1. Netzwerk- und Gremienarbeit (Strukturentwicklung, auch Zusammenarbeit mit Schule und Wirtschaft)
  2. Bestandserhebung / Nutzerbefragungen
  3. Angebotstransparenz
  4. Elternarbeit
  5. Arbeit mit Migranten / Cultural Mainstreaming
  6. Gender Mainstreaming

Mit dem Wissens- und Erfahrungstransfer unterstützte der DLR Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Projekte in ihrer Verwertungspflicht. Durch den strukturierten Transfer sollen insbesondere Kommunen und Akteure angesprochen werden, die bisher noch kein Übergangsmanagement aufgebaut haben oder es um weitere Teile ergänzen wollen. Der Transfer richtet sich auch an andere Förderprogramme, die Verbesserungen im Übergang Schule-Berufsausbildung anstreben. 

 
  • Übergangsmanagement
    In Berlin soll eine Jugendberufsagentur entstehen, die als zentrale Anlaufstelle für die Jugendlichen gedacht ist. Ab dem Spätsommer 2014 soll es losgehen: Dann wird mit dem Aufbau der zentralen Anlaufstellen für Jugendliche und junge Erwachsene in den Bezirken begonnen. Dort sollen die Jugendlichen Hilfestellung in allen Fragen rund um den Übergang zwischen Schule und Beruf bekommen. "Jugendberufsagentur" nennt sich dieses neue System und baut auf den Erfahrungen und Angeboten des Projektes „Regionales Übergangsmanagement“ Berlin auf.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/4043.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Die nordrhein-westfälische Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ will den Übergang von der Schule in den Beruf nachhaltig und flächendeckend verbessern. Alle Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig bei der Berufs- und Studienorientierung, der Berufswahl und beim Eintritt in Ausbildung oder Studium unterstützt werden. Ziel ist es, allen jungen Menschen nach der Schule möglichst nahtlos eine Anschlussperspektive für eine Berufsausbildung oder ein Studium zu eröffnen. So können durch ein effektiv koordiniertes Gesamtsystem unnötige Warteschleifen vermieden werden.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/3980.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“, gefördert durch das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF), erprobten 55 Projekte in kommunaler Verantwortung neue Wege für die Verbesserung des Übergangs von der Schule in den Beruf. Als Ergebnisse der Projekte liegen rund 1.000 Produkte vor.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/3421.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Rund 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den RÜM-Projekten der ersten und zweiten Förderrunde kamen in Bonn zu einer internen Arbeitssitzung zusammen um den Ergebnistransfer aus der Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ weiter vorzubereiten. Die Basis hierfür sind die verschriftlichen Ergebnisse aus der Projektförderung. Dies sind Publikationen oder IT-Anwendungen, die im Kontext eines Projektes entwickelt wurden und einen fachlichen Beitrag zu den Programmzielen leisten – kurz: Die Produkte.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/3142.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Der Elternfahrplan des RÜM Dithmarschen findet nun im Rahmen des Girl-Days überregional Beachtung. Beispielhaft ist auch die Zusammenarbeit der RÜM im Norden mit anderen Projekten zur kommunalen Koordinierung.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2960.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Das im Rahmen des Programms geförderte Projekt wurde auf der Konferenz "Eltern können mehr! Interkulturelle Elternkooperation für Berufsorientierung und Integration" im Rahmen des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs am 19.12.2012 vorgestellt.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2104.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Im September 2012 hat Hamburg als erstes Bundesland flächendeckend eine Jugendberufsagentur eingerichtet, um junge Menschen unter 25 in Ausbildung oder Beschäftigung zu vermitteln. Sie finden dort Beratung und Hilfe aus einer Hand.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/2045.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Transfertagung am 6. und 7.3.2012 in Bonn mit 150 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Zum Ende der ersten Förderrunde war Gelegenheit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch, aber auch zu Antworten auf die Frage, wie die Nachhaltigkeit gesichert werden kann.
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/1263.php)
     
  • Übergangsmanagement
    Dokumentation der Workshops zu Nachhaltigkeit für die Projekte der zweiten Runde - 16./17.11.11 in Göttingen und 27./28.09.2012 in Böblingen
    mehr (URL: http://www.bmbf.de/de/1135.php)
     

Dokumente

 
Förderung
Durchführung