Pirna / Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Sachsen, Förderlaufzeit: 01.05.2008-31.03.2012


Kontakt

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Landratsamt
Abteilung Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung
Referat Wirtschaftsförderung und Beteiligungscontrolling

Schlosshof 2/4
01796 Pirna

http://www.landratsamt-pirna.de/10693.htm


Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge agiert eine Vielzahl von engagierten Akteuren und Unterstützern, die das gemeinsame Ziel einer lebendigen, lebenswerten und zukunftsorientierten Region verfolgen.
Die Vielfalt der bisherigen Angebote im Landkreis sichert direkte und zahlreiche alternative Wege der schulischen Bildung, Berufsorientierung, Qualifizierung und beruflichen Integration. Sie schafft aber auch einen hohen Grad an Unübersichtlichkeit, der zu Unsicherheiten für Entwicklungswege und individuelle Unterstützungsmöglichkeiten bei Jugendlichen, Eltern und regionalen Akteuren führt. Aufgrund des ländlichen Raumes, der Demografie sowie der zum Teil finanzschwachen klein- bis mittelständischen Wirtschaft, besteht schon jetzt in einzelnen Branchen ein Fachkräftemangel.

Zu den Zielen des Projekts gehören die Schaffung eines zentralen Anlauf-, Sammel- und Koordinierungsmanagements und die koordinierte Weiterentwicklung bisheriger Einzelstrategien. Es soll eine stärkere Breitenwirkung der Maßnahmen und Projekte durch Öffentlichkeitsarbeit, aber auch durch Netzwerke zwischen Wirtschaft, Bildungsträgern, Politik und Jugend entstehen. Damit wird das Image der Region als attraktiver Arbeits- und Lebensraum gestärkt. Durch eine Kooperation und Abstim-mung der Akteure sollen Ressourcen geschont und optimiert werden. Fehlbewerbungen und Abbrecherquoten von Schülerinnen und Schülern beziehungsweise Auszubildenden können durch einen gezielten Abgleich von Fähigkeiten und Anforderungen gesenkt werden. Vor allem durch präventive Angebote soll hier so früh wie möglich flächendeckend Berufsorientierung stattfinden, bei der Qualitätsstandards angestrebt werden.

Über die Onlineplattform www.Bildungslandschaft.eu sollen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen, Politik und Bildungsträger vernetzt werden, um miteinander zu kommunizieren. Sie bietet eine zentrale Übersicht und Best-Practice-Beispiele. Doppelaktivitäten werden so vermieden. Mithilfe von zielgruppengerechten Ansprachen werden Akteure für jugendliche Lebenswelten sensibilisiert und junge Menschen mit Anforderungen und Erwartungen, zum Beispiel seitens der Wirtschaft, konfrontiert.Durch eine aktive Vernetzung, bei der bestehende Konkurrenzsituationen im System akzeptiert und Prioritäten gesetzt werden, werden die Strategien, Planungen und Inhalte beider Online-Angebote abgestimmt.

Eine aktive Einbindung in regionale Veranstaltungen der Berufsorientierung, wie den Tag der Ausbildung und die Jugendkonferenz ist vorgesehen. Bei der Ansprache der Jugendlichen werden auch niederschwellige Angebote, zum Beispiel ein Chatroom und Freitickets für die Aftershowparty beim Tag der Ausbildung, gemacht. Durch die Zusammenarbeit mit überregionalen Akteuren, wie der Sächsischen Landesservicestelle Schule-Wirtschaft, angesiedelt im Sächsischen Ministerium für Kultus, dem Wirtschaftsforum Sächsisches Elbland e.V., sowie dem durch das Sächsische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit beauftragten IRIS e.V. und dem Arbeitsmarktkoordinator, wird langfristig Nachhaltigkeit und Kontinuität in der Koordinierung und Qualität der beruflichen und sozialen Integration der Jugendlichen gesichert.

Ergebnisse

„Gefällt mir!“ – Im Zeitalter von „Facebook“ & Co. könnte dieser Slogan für die Arbeit der vergangenen Jahre des Regionalen Übergangsmanagements im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stehen. Gestartet unter den ungünstigen Einflussfaktoren einer Kreisgebietsreform, bei der aus zwei Landkreisen einer wurde und just 255.000 Menschen statt 120.000 Einwohnern der Gebietskulisse angehörten. „Aus zwei mach eins“ – eine Herausforderung, der sich die Koordinatorinnen im Referat Wirtschaftsförderung und Beteiligungscontrolling seit 2008 stellen.

Verstetigungsansätze

Mit der Entwicklung des „Leitbildes für Berufs- und Studienorientierung“ für die Region ist es in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Pirna gelungen, eine gemeinsame Handlungsbasis für die Weiterentwicklung der Aktivitäten am Übergang von der Schule in den Beruf zu schaffen. Die Einbringung des Papiers in den Kreistag und damit die politische Legitimation für ein abgestimmtes Vorgehen erfolgt im Sommer 2012, um dem mittlerweile deutlich spürbaren Fachkräftemangel gemeinsam entgegenzuwirken.

Zur Umsetzung des Leitbildes im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden nach Projektabschluss die vorhandenen RÜM-Strukturen in die „Koordinierungsstelle Beruf und Bildung“ überführt. Damit erfolgt eine nachhaltige Etablierung des Themas Bildung vor Ort. Der Ausruf zum „Jahr der Bildung 2012“ durch den Landrat unterstreicht den Stellenwert dieser Entwicklung.

Die Entwicklung sogenannter „selbsttragender Strukturen der Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft in Landkreisen und Kreisfreien Städten“ wird gleichzeitig vom Sächsischen Städte- und Gemeindetag (SSG) und Sächsischen Landkreistag (SLKT) begrüßt. In Abstimmungsgesprächen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport wurden notwendige Rahmenbedingungen für die stärkere Verantwortung der Landkreise und Kreisfreien Städte diskutiert. Im Ergebnis erfolgte die Ausschreibung zur Einrichtung einer „Koordinierungsstelle Berufs- und Studienorientierung“, die die nachhaltige Gestaltung bestehender (RÜM-)Strukturen unterstützt. Die Bedeutung des Themas konnte hier auch insbesondere durch Mitwirkung der sächsischen RÜM-Vorhaben im Rahmen von Workshops in der Zusammenarbeit mit der Staatsregierung hervorgehoben werden.

Projekt- und Veranstaltungsmanagement

Regionales Übergangsmanagement zeichnet sich durch das Zusammenbringen von Akteuren im Feld des Übergangs Schule-Beruf aus. Vor diesem Hintergrund wurden im Projektverlauf u.a. neue Veranstaltungen etabliert und bereits vorhandene unterstützt:

  • Tag der Ausbildung“ mit 4.000 Besucherinnen und Besuchern und mehr als 140 Ausstellern zum Thema Ausbildung und Qualifizierung;
  • Veranstaltungsreihe „Bildungsgipfel“ zur Verbesserung der Strukturen in der Zusammenarbeit von allgemeinbildenden und beruflichen Schulen und Unternehmen;
  • Etablierung des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft;
  • Motivationsveranstaltung für Verantwortliche im Bereich Berufs- und Studienorientierung auf Einladung des Landrats, um Engagement zu würdigen und Problemlagen zu erörtern;
  • Einführung des LehrerbetriebspraktikumsFeinschliff – Lehrerinnen und Lehrer entdecken regionale Ausbildungsunternehmen im Landkreis“.

Hier wird es künftig darum gehen, Inhalte miteinander abzustimmen und die Veranstaltungen als festen Bestandteil in die Jahresplanung der einzelnen Akteure einzubetten. Nur so können langfristig Entwicklungspotenziale deutlich und Erfolge sichtbar werden.

Verbesserung des Beratungsangebotes

Im Rahmen dieses Arbeitsschwerpunktes wurden regionale und überregionale Informationen zum Thema Ausbildung, Beruf und Qualifizierung bereitgestellt. Die Bündelung vorhandener Daten sowie die zielgruppengerechte Gestaltung standen dabei im Mittelpunkt. Folgende Produkte wurden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge u.a. erarbeitet:

  • Katalog der regionalen Aktivitäten am Übergang Schule-Beruf“ mit mehr als 85 Projekten von 44 Trägern und Vereinen;
  • Elternbrief „Zwischen Schule und Arbeitswelt“ erscheint mit einer Auflage von 500 Stück dreimal im Kalenderjahr;
  • Berufsbildmarketing „Beruf des Monats“ im Amtblatt; Bereitstellung von Informationen zu regionalen Berufsbildern und zugehörigen Ausbildungsbetrieben;
  • ÜbersichtBildungs- und Qualifizierungswege für Schülerinnen und Schüler nach der allgemeinbildenden Schule“;
  • Etablierung der Informationsplattform www.bildungslandschaft.eu mit durchschnittlich 120 Zugriffen pro Tag und 80.000 Besuchern seit Oktober 2009.

Über die zielgruppengerechte Bündelung von Informationen können durch die Koordinatorinnen regionale Schwerpunkte gesetzt werden. Bei der Vorstellung von Berufsbildern im Rahmen des „Berufsbilds des Monats“ geht es beispielsweise vor allem um die Präsentation von Ausbildungsberufen, deren Besetzung derzeit schwierig ist und/oder deren Bekanntheitsgrad gesteigert werden soll. Im Elternbrief wiederum wird auf regionale Veranstaltungen sowie lokale Ansprechpartner verwiesen.

An der Erhaltung dieser Produkte wird festgehalten. Wirkungsanalysen sind zu entwickeln.

Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit

Die Öffentlichkeitsarbeit im Landratsamt selbst trug entscheidend zum Erfolg des Regionalen Übergangsmanagements bei. Über die Gewinnung des Landrates und seiner Beigeordneten für das Themenfeld am Übergang von der Schule in den Beruf konnten die Weichen für die Verstetigung der Strukturen gelegt werden.

In regelmäßigen Dienstberatungen des Referates und mit dem Landrat konnten Handlungsschritte abgestimmt, neue Impulse gesetzt und künftige Ideen miteinander diskutiert werden. Über das „Forum für Wirtschaft und Arbeit“, dem höchsten Steuergremium im Landkreis, erfolgte dann die abschließende Beratung aktueller Arbeitsschritte. Hierzu wurden die Projektkoordinatorinnen themenbezogen eingeladen.

In diesem Zusammenhang konnte also auf bereits bestehende Arbeitsgremien zur Steuerung des Regionalen Übergangsmanagements zurückgegriffen werden. Diese Vorgehensweise erwies sich als besonders effektiv und wird auch künftig beibehalten.

Neben der verwaltungsinternen Netzwerkarbeit ist die Mitarbeit in regionalen Arbeitszusammenhängen ebenso wichtig wie die Mitwirkung in überregionalen Gremien. Demzufolge haben sich insbesondere aus projektübergreifenden Kooperationen Synergieeffekte für die eigene Tätigkeit ergeben, die vor Ort genutzt werden konnten. Hierbei sind allerdings die regionalen Gegebenheiten zu berücksichtigen, um den Wirkungsgrad der Aktivitäten zu erhöhen.

Darüber hinaus ist die aktive Mitarbeit in Arbeitsgruppen der Landesregierung besonders im Hinblick auf mögliche Verstetigungsansätze in hohem Maße zielführend.

Fazit

Die Arbeit des Regionalen Übergangsmanagement war anfänglich einigen Widerständen ausgesetzt, historisch gewachsene Kooperationen schienen zunächst den Weg für das „neue Ganze“ zu versperren. Alte Verfahrensweisen und Einstellungen wichen jedoch mit zunehmendem Vertrauen in die Arbeit der Projektkoordinatorinnen einem gemeinsamen Bezugsrahmen. Demzufolge ermöglichte die Festlegung gemeinsamer Arbeitsschritte und das Etablieren einer verlässlichen Abstimmungskultur die Entwicklung eines landkreisweiten Leitbildes als Grundlage allen Handels.

Mit der Etablierung der „Koordinierungsstelle Beruf und Bildung“ unterstreicht der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge nach innen und außen die Bedeutung der Thematik und hält entsprechende Strukturen für die Fortführung der vereinbarten Handlungsziele vor.

Im Projektjahr 2011 wurde in enger Abstimmung mit der Agentur für Arbeit, dem Arbeitskreis Schule-Wirtschaft und den in der Kommunalverwaltung zuständigen Entscheidungsträgern ein Leitbild zur Gestaltung der Berufs- und Studienordnung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge entwickelt, dessen finale Verabschiedung im Kreistag im 3. Quartal 2012 vorgesehen ist. Flankiert werden diese Bemühungen durch den Ausruf des Jahres 2012 zum "Jahr der Bildung".
Als weitere Aktivitäten sind besonders hervorzuheben die Unternehmensbefragung zum Fachkräftebedarf im Landkreis, die Prozessbegleitung "Entwicklung selbsttragender Strukturen der Zusammenarbeit Schule-Wirtschaft in Landkreisen und Kreisfreien Städten des Sächsischen Städt- und Gemeindetages und des Sächsisches Landkreistages, eine Entwicklung, die vom RÜM initiiert und forciert wurde und zur Veröffentlichung einer sachsenweiten Ausschreibung zur Einrichtung einer Koordinierungsstelle Berufs- und Studienorientierung für Landkreise und Kreisfreie Städte führte und damit die nachhaltigen Gestaltung bestehender RÜM-Strukturen unterstützt.
Außerdem wurde die Veranstaltungsreihe "Bildungsgipfel" mit zwei Terminen fortgesetzt, die Ausbildungsmesse "Tag der Ausbildung" unterstützt und eine Workshop-Reihe für Lehrkräfte zur Einführung in die Berufsorientierung durchgeführt. Zur Verbesserung des Beratungsangebots wurde ein "Katalog der regionalen Aktivitäten am Übergang Schule-Beruf" etabliert, der für Transparenz und Information sorgt. Elternbrief und die projekteigene Homepage tragen zur Bündelung von Informationen mit themenspezifischen Inhalten bei. Das Berufsbildungsmarketing "Beruf des Monats" stellt in Kooperation mit der regionalen Wirtschaft Berufsbilder vor und eine Übersicht "Bildungs- und Qualifizierungswege für Schülerinnen und Schüler nach der allgemeinbildenden Schule" gibt konkrete Orientierungshilfen. Wenige Monate vor dem Ende des Förderzeitraums lag im Jahr 2011 ein Schwerpunkt der Arbeit darin, sich als wichtiger und kompetenter Partner und als Beratungsinstanz für den Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf in der Region zu etablieren.

Die Strukturen des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge haben sich im Bereich Übergang Schule-Beruf unter Mitwirkung des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM) weiter verstetigt. Über eine umfassende Öffentlichkeitsarbeit, v. a. durch Pressemitteilungen und die laufende Aktualisierung der projekteigenen Webseite www.bildungslandschaft.de, hat sich das Vorhaben in Fachgremien und der gesamten Region etabliert. In seiner wachsenden Funktion als landkreisweite Koordinierungsinstanz zur Gestaltung der Berufs- und Studienorientierung unterstützt das RÜM die regionalen Akteure aus Schule, Jugendhilfe, Wirtschaft und Verwaltung bei der inhaltlichen Planung, Umsetzung und Evaluation der Arbeitsgremien. Dabei wirkt das RÜM als Multiplikator und trägt zu einer verbindlichen Abstimmungs- und Kommunikationsstruktur innerhalb der Netzwerkarbeit bei. Das Ziel besteht hierbei in der Schaffung bzw. Intensivierung nachhaltiger Kooperationsbeziehungen zwischen den Beteiligten.

Um mehr Transparenz im Übergangssystem zu schaffen, hat das RÜM im Rahmen einer Bestandsaufnahme landkreisweite Angebote am Übergang Schule-Beruf in einem "Katalog regionaler Übergangsmöglichkeiten Schule-Beruf" zusammengefasst. Mit Unterstützung seiner lokalen Partner stellt RÜM in diesem Katalog erstmalig die Aktivitäten von Trägern, Vereinen und Verbänden der Jugend(berufs)hilfe im Bereich der Berufsorientierung, -vorbereitung sowie der Jugendberufshilfe im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in ihrer ganzen Vielfalt detailliert vor, erläutert Zugangsvoraussetzungen und vermittelt entsprechende Kontaktdaten. Diese Zusammenstellung dient allen Fachkräften aus Jugendarbeit, Wirtschaft und Verwaltung, Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Lehrern als Arbeitshilfe und ist sowohl als Print-Produkt als auch zum Download unter www.bildungslandschaft.eu verfügbar. Ferner trägt der Katalog zur ressourcenorientierten Nutzung vorhandener Angebote bei und dient Akteuren vor Ort als Ausgangspunkt zur Initiierung von Kooperationsprojekten.

Beispielhaft sei hier das Kooperationsprojekt zur Berufsorientierung "Wirtschaft Regional Erleben" (WRE) der AWO Jugendwerkstatt Elbe/Labe und Agentur für Arbeit Pirna genannt, bei dem interessierte Schülerinnen und Schüler in Betrieben der Region praxisnahe Erfahrungen in unterschiedlichen Berufsfeldern sammeln und dabei mit den realen Anforderungen im Wunschberuf vertraut gemacht werden. Unterstützt und begleitet wird das Projekt durch das RÜM.

Das Regionale Übergangsmanagement hat im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Schuljahr 2009/10 durch ein Dresdner Dienstleistungsunternehmen eine Schülerbefragung zum Thema "Berufsorientierung und Berufswunschverhalten" durchführen lassen. Befragt wurden die Schülerinnen und Schüler der Vorabgangs- und Abgangsklassen der Mittel- und Förderschulen des Landkreises zu ihren Berufs- und Ausbildungswünschen, den Kriterien für ihre Berufswahl sowie zu den Angeboten und wichtigsten Ansprechpartnern im Berufsorientierungsprozess. Die Ergebnisse sind auszugsweise auf der Webseite des RÜM einzusehen und werden zeitnah in einem Bildungsbericht zur Diskussion gestellt.

In Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Pirna hat das RÜM einen ersten landkreisweiten Elternbrief "Zwischen Schule und Arbeitswelt" herausgebracht, der zukünftig dreimal im Jahr erscheinen soll und Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie weiteren Interessierten kostenfrei bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder auf www.bildungslandschaft.eu als Download zur Verfügung steht. Der Elternbrief fasst auf einem A4-Blatt aktuelle Informationen rund um das Thema Berufsorientierung aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammen, gibt Tipps zu verschiedenen Themen wie z. B. Bewerbung, Ausbildungssuche oder finanzielle Hilfen und weist auf regionale Veranstaltungstermine hin. Eine aktuelle, zweite Ausgabe folgt im August 2010.

Um Eltern neben der reinen Information auch aktiv in den Prozess der Berufswahlentscheidung ihrer Kinder einzubeziehen und zu stärken, plant das RÜM für November 2010 eine entsprechende Veranstaltung. Dabei sollen ihnen aktuelle Entwicklungen aus dem Übergangsgeschehen nahe gebracht werden und ein Diskurs mit regionalen Wirtschaftsunternehmen stattfinden. An der Planung und Durchführung dieses Vorhabens sind außerdem der Kreiselternrat und der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft des Landkreises mit einbezogen.

Die "Bildungslandschaft Sächsische Schweiz-Osterzgebirge" zeigt sich auch in diesem Jahr aktiv zum "Tag der Ausbildung". Regionale Wirtschaftsunternehmen, Bildungsträger und andere Akteure präsentieren ihr Angebot rund um das Thema Beruf und Ausbildung. Mit Unterstützung des Regionalen Übergangsmanagements findet die jährliche, regionale Berufsorientierungs- und Ausbildungsmesse des Landkreises bereits zum 8. Mal statt und wird wie auch in der Vergangenheit trotz großem Einzugsgebiet mit weit über 100 Ausstellern und ca. 4.500 Besuchern ein wirkungsvoller Magnet für Wirtschaft und Jugend sein.

Arbeits­materialien

  • Präsentation Arbeitskreis Schule-Wirtschaft 2009

    [PDF - 1,66 MB]

     (URL: http://www.bmbf.de/downloads/Downloads_Projekte_Uebergangsmanagement/Uebergangsmanagement_Pirna_VorstellungimAKSchuleWirtschaft.pdf)

  • Elternbrief 01/2011

    [PDF - 1.002,3 kB]

     (URL: http://www.bmbf.de/downloads/Downloads_Projekte_Uebergangsmanagement/Uebergangsmanagement_Pirna_Elternbrief0111.pdf)

  • Elternbrief 01/2010

    [PDF - 305,2 kB]

     (URL: http://www.bmbf.de/downloads/Downloads_Projekte_Uebergangsmanagement/Uebergangsmanagement_Pirna_Elternbrief0110.pdf)

  • Protokoll AK Schule-Wirtschaft vom 03.03.2010

    [PDF - 114,0 kB]

     (URL: http://www.bmbf.de/downloads/Downloads_Projekte_Uebergangsmanagement/Uebergangsmanagement_Pirna_AKSchuleWirtschaft032010.pdf)

Erhebungen

 
Förderung
Durchführung