
RÜM Berufskollegs - Perspektive Berufsabschluss im Kreis Herford. Etablierung eines systematischen Übergangsmanagements im Bereich der Berufskollegs durch modellbildende Schaffung eines regionalen Netzwerks
Übersicht
Martina Soddemann (Projektleitung)
Kreis Herford
Jugend, Schule und Kultur - Bildung, Beratung und Kultur
Amtshausstr. 3
32051 Herford
Tel.: 05221-13-1431
Fax: 05221-13-171432
E-Mail: m.soddemann@kreis-herford.de
Internet: www.kreis-herford.de
Tim Beckmann (Pädagogischer Mitarbeiter)
Kreis Herford
Jugend, Schule und Kultur - Verwaltung der kreiseigenen Schulen
Amtshausstr. 3
32051 Herford
Tel.: 05221-13-1479
Fax: 05221-13-171432
E-Mail: t.beckmann@kreis-herford.de
Internet: www.kreis-herford.de
Der Kreis Herford hat ca. 250.000 Einwohner. Mit neun Städten und Gemeinden gehört er zum Regierungsbezirk Detmold, der mit fünf weiteren Kreisen und der kreisfreien Stadt Bielefeld die Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) bildet.
Aufgrund der seit längerem angespannten Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt, der sich auch in der zweitschlechteste Angebot-/Nachfrage-Relation in OWL ausdrückt, haben sich die Chancen für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf, aber auch für Jugendliche mit schlechtem oder durchschnittlichem Hauptschulabschluss auf einen regulären Ausbildungsplatz im dualen System und damit auf den Erwerb eines Berufsabschlusses verschlechtert. Deutlich wird dies vor allem an der hohen Quote von Altbewerberinnen bzw. Altbewerbern sowie am Anwachsen der Zahl von Schülerinnen und Schülern in den Berufskollegs.
Diese Situation erfordert ein systematisches und regional abgestimmtes Übergangsmanagement in den allgemeinbildenden Schulen. Um dies zu erreichen, hat der Kreis Herford bereits in der Vergangenheit eine Reihe von Aktivitäten gebündelt, zu denen auch mehrere Maßnahmen der Berufsorientierung gehörten. Die KURS-Kooperationen zwischen jeweils einem Unternehmen der Region und einer Schule, werden aktuell vom Kreis Herford initiiert und begleitet. Als zusätzliches Steuerungsinstrument wird seit vier Jahren ein zentrales Anmeldesystem an den Berufskollegs eingesetzt. Darauf aufbauend muss das regionale Übergangsmanagement zukünftig auch den Übergang von den berufsvorbereitenden Bildungsgängen und Maßnahmen in den Blick nehmen. Dies soll über die Netzwerkbildung und die weiteren Aktivitäten im Rahmen des Vorhabens erreicht werden. Umsetzende Stelle ist das Bildungsbüro des Kreises Herford, das bereits 1999 in Übereinstimmung zwischen dem Kreis und seinen Städten und Gemeinden eingerichtet wurde. Grundsätzlich versteht sich das Bildungsbüro als Dienstleister und Unterstützer für die im Bildungsbereich tätigen Institutionen.
Ziel des Projektes ist die Etablierung eines regionalen Netzwerks zur Entwicklung und Einführung eines systematischen Übergangsmanagements im Bereich der Berufskollegs. Dies geschieht auf der Grundlage und unter Berücksichtigung der bereits im allgemeinbildenden Bereich vorhandenen und etablierten Maßnahmen und der vorhandenen Kommunikations- und Netzwerkstrukturen im Kreis Herford.
Erste Aufgabe des Netzwerks war eine möglichst umfangreiche Ermittlung und Dokumentation des Zustandes des Übergangssystems an der Schnittstelle Schule-Beruf. Zu diesem Zweck wurde 2009 eine Stärken- und Schwächen-Analyse im Bereich der in den Berufskollegs etablierten berufsvorbereitenden Bildungsgänge durchgeführt. Die inhaltliche Ausrichtung und die von den Berufskollegs praktizierten Maßnahmen zur Vermittlung der Jugendlichen in ein adäquates Ausbildungsangebot standen dabei im Fokus der Untersuchung. Die Erwartungen und Einschätzungen von Jugendlichen, Lehrkräften, Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern und weiteren Akteuren des Übergangssystems wurden eingeholt, um Verbesserungspotentiale identifizieren zu können. Auf der Grundlage der Analyse und der darin enthaltenen Empfehlungen findet seit November 2009 die Konsolidierung und Abstimmung der bereits vorhandenen Aktivitäten innerhalb des Netzwerks statt. Insbesondere das Koordinierungsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Berufskollegs, Agentur für Arbeit und ARGE ist ein wichtiges Instrument zum Erreichen dieser Ziele. Im Anschluss an die konzeptionellen Vorarbeiten wurde die konkrete Umsetzung für das Schuljahr 2009 / 2010 in Angriff genommen. Dazu gehört auch der Einsatz von abgestimmten oder auch neu entwickelten Maßnahmen.
Das Projekt fokussiert die Gruppe der Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, die aufgrund ihrer individuellen Voraussetzungen den Übergang in eine Berufsausbildung an der ersten Schwelle noch nicht geschafft haben. Mit Blick auf die Spezialisierung auf den Übergang aus den vollzeitschulischen, berufsvorbereitenden Bildungsgängen der Berufskollegs betrifft dies in erster Linie die Klassen für Jugendliche ohne Berufsausbildungsverhältnis, die Maßnahmeklassen, das Berufsorientierungsjahr und das Berufsgrundschuljahr. Hinzu kommen mit Einschränkungen die Schülerinnen und Schüler im ersten Jahr der Berufsfachschule. Als flankierende Maßnahme wird geprüft, inwieweit eine individuelle Unterstützung und Förderung für Jugendliche - zum Beispiel durch Sprachförderangebote in den Fachklassen des dualen Systems - erforderlich ist, um frühzeitig einen Ausbildungsabbruch zu vermeiden.
Projektpartner: Wesentliche Partner sind die Berufskollegs, die Agentur für Arbeit, die ARGE, die Kammern, der Arbeitgeberverband, die Gewerkschaften, die Wirtschaftsinitiative des Kreises Herford, die Kommunen, die allgemeinbildenden Schulen, die Bildungsträger, die Bezirksregierung und der Jugendmigrationsdienst. Durch die Projektaktivitäten hat sich die Unterstützungsbereitschaft sowohl durch Institutionen als auch durch Einzelpersonen quantitativ und qualitativ stark weiterentwickelt.
Im Jahr 2009 wurde im Auftrag des Herforder Vorhabens eine Stärken- und Schwächen-Analyse der berufsvorbereitenden Bildungsgänge und deren Umfeld durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Studie bilden seitdem, gemeinsam mit den weiteren Zielen des regionalen Übergangsmanagements, die Grundlage für die Arbeit. Auch innerhalb der Schulentwicklungsplanung, die vom Schulträger und den Berufskollegs in einem dialogischen Verfahren durchgeführt wird, sind die Studienergebnisse ein zentraler Ansatzpunkt für die Weiterentwicklung der berufsvorbereitenden Bildungsgänge. Alle Maßnahmen von “Perspektive Berufsabschluss“ im Kreis Herford können den Empfehlungen aus der Stärken- und Schwächen-Analyse und den Programmschwerpunkten zugeordnet werden. Die wichtigsten Arbeitsergebnisse waren:
Das RÜM und seine Partnerinstitutionen haben sich mit einer Reihe von Veranstaltungen und Veröffentlichungen darum bemüht, verschiedene Zielgruppen umfangreich über alle Angebote im Übergang zwischen Schule und Beruf zu informieren. In diesem Zusammenhang sind sowohl Übersichten zu den berufsvorbereitenden Bildungsgängen der Berufskollegs als auch zu den Berufsorientierungskonzepten der allgemeinbildenden Schulen erschienen. Jungen Menschen dabei zu helfen, alle Optionen richtig einzuschätzen und einen individuell passenden Weg zu wählen, ist eines der Hauptziele dieser Anstrengungen. Allerdings sollen auch Beraterinnen und Berater in unterschiedlichen Institutionen (Schule, Bildungsträger, Wirtschaft. etc.) durch kompakte Informationen dazu befähigt werden, Veränderungen in der Angebotsstruktur schnell berücksichtigen zu können.
Aufgrund der langjährigen Netzwerkarbeit des Bildungsbüros des Kreises Herford waren zu Projektbeginn bereits eine Reihe von Partnerschaften, Planungsgremien und Arbeitsgruppen zwischen Institutionen aus den Bereichen Wirtschaft, Bildung und Verwaltung etabliert. Darum konnte das RÜM schon früh innerhalb klarer Strukturen als Impulsgeber fungieren und neue Wege in der Zusammenarbeit aufzeigen. Insbesondere im Rahmen der dialogischen Schulentwicklungsplanung der Berufskollegs war es möglich, Maßnahmen auf Basis der Empfehlungen aus der Stärken- und Schwächen-Analyse zu entwickeln.
Durch das RÜM wurden auch Akteure an Planungsprozessen beteiligt, die in der Vergangenheit in erster Linie über Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in die Strukturen der Bildungslandschaft eingebunden waren oder ihre Angebote immer wieder neu in einzelnen Vereinbarungen abstimmen mussten. Die enge Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit Herford ermöglichte die Kooperation mit den Bildungsträgern vor Ort. Konkrete Ergebnisse der Zusammenarbeit waren eine Veranstaltung und Informationsmaterial zu den regional verfügbaren Angeboten der Berufsorientierung. Die Adressaten waren Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren aller Schulformen. Außerdem wurden Mindeststandards für die gemeinsame Betreuung und Beschulung von jungen Menschen an der Schnittstelle zwischen berufsvorbereitender Maßnahme und Berufskolleg vereinbart.
Das RÜM ist durch die Projektleitung und den Projektmitarbeiter in einer Vielzahl der Steuerungsgremien und operativen Arbeitsgruppen der Bildungsregion Herford und darüber hinaus vertreten. Oft werden Informationen aus dem Projekt auch über weitere Mitarbeiter des Amtes für Jugend, Schule und Kultur transportiert.
Die Abstimmung von berufsorientierenden Angeboten an allgemeinbildenden Schulen mit den Inhalten und Anforderungen der Bildungsgänge der Berufskollegs erfordert die schulformübergreifende Einbeziehung von Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren. Diese Strategie wurde bereits in der frühen Projektphase verfolgt und hat zwischenzeitlich zum Aufbau einer stabilen Kooperation mit den Lehrkräften geführt, die an abgebenden Schulen für die Erstellung und Umsetzung von Berufsorientierungskonzepten verantwortlich sind.
Die Sensibilisierung für die Aufgaben und Ziele von "Perspektive Berufsabschluss" ist bereits weit fortgeschritten. Durch das Engagement der Berufswahlkoordinatorinnen und -koordinatoren ist es gelungen, eine aussagekräftige Übersicht zu den Maßnahmen der Berufsorientierung im Kreis Herford zu erstellen. 25 der insgesamt 34 SEK-I-Schulen machten detaillierte Auskünfte zu ihren Konzepten. Darüber hinaus enthält die Übersicht Erklärungen zu den einzelnen Maßnahmen, um es den aufnehmenden Bildungseinrichtungen zu ermöglichen, den gesamten Prozess nachzuvollziehen.
Koordinierende Aufgaben bei der Durchführung und Vermittlung berufsorientierender Maßnahmen werden ebenfalls im Rahmen des Projektes übernommen. So wurde das Angebot in diesem Bereich in mehreren Sitzungen mit Vertreterinnen und Vertretern lokal aktiver Bildungsträger zusammengefasst und den Schulen in Form eines gemeinsam entwickelten und abgestimmten Newsletters zur Verfügung gestellt. Auch die Kooperation zwischen der Bezirksregierung, der Landesstiftung Partner für Schule, den drei im Kreis beteiligten Schulen und dem zuständigen Träger zur Durchführung des Berufsorientierungsprogramms "STARTKLAR! Mit Praxis fit für die Ausbildung" wird vom Herforder Vorhaben begleitet.
Innerhalb der letzten 12 Monate wurden folgende Ergebnisse und Maßnahmen von “Perspektive Berufsabschluss“ im Kreis Herford erzielt, eingeleitet oder begleitet:
Die Koordinierungsgruppe ist bereits seit vielen Jahren ein etabliertes Gremium innerhalb der Bildungsregion Herford. Bis zum Jahr 2010 bemühten sich die Teilnehmenden in erster Linie darum, gemeinsam die nach dem Ende der Sekundarstufe I verfügbaren Bildungsangebote abzustimmen und zu organisieren. Darum bot das Gremium viele Ansätze für die frühen Projektaktivitäten von “Perspektive Berufsabschluss“. Die schnelle und gezielte Durchführung der Stärken- und Schwächen-Analyse war beispielsweise nur möglich, weil die Teilnehmenden der Koordinierungsgruppe zeitnah über alle Pläne informiert wurden und so die Möglichkeit hatten, den Prozess aktiv zu begleiten. Zum damaligen Zeitpunkt nahmen bereits die Leitungen aller fünf öffentlichen Berufskollegs sowie der U25-Abteilungen der Agentur für Arbeit und der Arge (heutiges Jobcenter) an den Sitzungen teil.
Im Projektverlauf wurde deutlich, dass die Beteiligung weiterer Institutionen sinnvoll ist, um gemeinsam mit den relevanten Akteuren an allen Herausforderungen des Übergangssystems zwischen Schule und Beruf arbeiten zu können. Die Erweiterung der Koordinierungsgruppe wurde in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 vorangetrieben. Inzwischen wurde das Gremium mit dem von Landesseite vorgeschriebenen Beirat Schule-Beruf zusammengeführt. Das Regionale Übergangsmanagement fungiert weiterhin als Impulsgeber und war an der Ausarbeitung der Geschäftsordnung, die neben der Beteiligung auch die Aufgaben regelt, maßgeblich beteiligt. Als das Hauptgremium des Übergangsmanagements ist die neu formierte Koordinierungsgruppe darauf vorbereitet, auch nach Projektende die Ziele von “Perspektive Berufsabschluss“ weiter zu verfolgen. Sie ist, ebenso wie die Arbeitsgruppen der Schulentwicklungsplanung, ein fester Bestandteil der Strategie zur Sicherung der Nachhaltigkeit des Herforder Vorhabens.
Die Mitglieder der Koordinierungsgruppe Schule und Beruf sind:
Nach einer Priorisierung der Verbesserungspotenziale haben die Teilnehmenden entschieden, dass die Förderung des direkten Übergangs von der Sekundarstufe I in die duale Ausbildung das Schwerpunktthema der ersten Sitzungen sein soll. Nachdem in diesem Zusammenhang bereits verschiedene Maßnahmen geplant und umgesetzt wurden, konnte mit einer Qualitätsdiskussion hinsichtlich der Berufsorientierung begonnen werden.
In der Zeit von Dezember 2010 bis Januar 2011 wurden insgesamt drei Workshops für Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte der fünf öffentlichen Berufskollegs des Kreises Herford durchgeführt. Auch dies war ein direktes Ergebnis der Stärken- und Schwächen-Analyse. Der Endbericht beinhaltet die Empfehlung zur Weiterqualifizierung des Bildungspersonals, das in der Berufsvorbereitung eingesetzt wird. In der Arbeitsgruppe “Modellprojekt BGJ“ der Schulentwicklungsplanung, an der neben Vertretungen der Schulen auch das RÜM beteiligt ist, wurde darüber diskutiert, wie sich ein langfristig ausgerichtetes Fortbildungskonzept umsetzen lässt. Es ist geplant, dass in jedem Halbjahr ein Unterstützungsangebot für die Zielgruppe stattfinden soll.
Zum Auftakt hatten insgesamt 45 Lehrkräfte und sozialpädagogische Fachkräfte die Gelegenheit, sich in zweitägigen Workshops mit dem eigenen Verhalten in schwierigen Situationen auseinanderzusetzen und einen alternativen Führungsstil kennenzulernen. Die Durchführung dieser Basisqualifizierung wurde durch Projektmittel ermöglicht. Die Evaluation hat ergeben, dass die Teilnehmenden die Inhalte der Workshops nicht nur als hilfreich empfunden haben, sondern oft auch in der Praxis anwenden konnten. Aufgrund der großen Nachfrage wird im Oktober ein weiterer Termin angeboten. Außerdem können sich interessierte Personen in einem Aufbauseminar vertiefend mit dem Thema auseinandersetzen. In dieser zweiten Qualifizierungsrunde beteiligen sich auch die Berufskollegs an den Kosten, was auch für kommende Maßnahmen in der Zeit nach dem Projektende vorgesehen ist.
Eine aktualisierte und erweiterte Fassung der im vergangenen Jahr erstmalig erstellten Übersicht zur Berufsorientierung im Kreis Herford wurde im Juni 2011 als Online-Dokument veröffentlicht. Erneut werden die Berufsorientierungskonzepte fast aller allgemeinbildenden Schulen der Region im Detail vorgestellt. Darüber hinaus enthält die Broschüre auch weiterführende Informationen zu den einzelnen Maßnahmen. Neu ist, dass zusätzlich über die berufsvorbereitenden Bildungsgänge der Berufskollegs informiert wird. Eine gekürzte gedruckte Version, die sich in erster Linie an ausbildungsinteressierte Betriebe wendet, wird bald verschickt.
Kurz vor den Sommerferien fanden im Jahr 2011 zwei Veranstaltungen für unversorgte Jugendliche statt, an denen das RÜM beteiligt war. Bereits zum zweiten Mal wurden junge Menschen eingeladen, sich bei den “Last-Minute-Angeboten für Schulabgänger/innen“ einen Ausbildungsplatz zu sichern oder ein anderes Anschlussangebot wahrzunehmen. Im Gegensatz zum Vorjahr richtete sich die Veranstaltung diesmal in erster Linie an Abgängerinnen und Abgänger aus berufsvorbereitenden Bildungsgängen. Die Einschränkung der Zielgruppe war nötig, da wenige Tage zuvor bereits der bundesweite “Tag der Ausbildungschance“ stattgefunden hatte, der gemeinsam von der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer veranstaltet wird. Dieses Angebot wurde verstärkt an allgemeinbildenden Schulen beworben.
Durch das gut ausgebaute Bildungsnetzwerk im Kreis Herford und die Vorbereitung innerhalb der Koordinierungsgruppe Schule und Beruf war es möglich, bei beiden Veranstaltungen eine breite institutionelle Beteiligung zu sichern. So konnten den interessierten jungen Menschen nicht nur offene Ausbildungsplätze vorgestellt werden, sondern auch Alternativen, wie der neu eingeführte freiwillige Zivildienst oder der freiwillige Wehrdienst.
Während beim “Tag der Ausbildungschance“ der direkte Firmenkontakt nach dem “Speed Dating“-Prinzip hergestellt wurde, stand bei den “Last-Minute-Angeboten“ die ausführliche Einzelberatung im Mittelpunkt. Es wurde bereits vereinbart, die beiden Maßnahmen im Folgejahr zusammenzuführen.