Warning: include_once(inc_bmbf2004_common.php): failed to open stream: No such file or directory in /var/www/html/de/212.php on line 4 Warning: include_once(): Failed opening 'inc_bmbf2004_common.php' for inclusion (include_path='.:/usr/share/php:/usr/share/pear:D:/RedDot/CMS/ASP/inc') in /var/www/html/de/212.php on line 4 Notice: Undefined index: COMPUTERNAME in /var/www/html/de/212.php on line 5 Perspektive Berufsabschluss: Kiel
Kiel
Kiel, Schleswig-Holstein, Förderlaufzeit: 01.05.2008-31.03.2012


Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Dezernat für Soziales, Jugend, Gesundheit, Wohnen, Schule und Sport,
Kommunale Beschäftigungsförderung und Regionales Übergangsmanagement Kiel

Fleethörn 9 (Rathaus)
24103 Kiel

 


In Kiel gibt es eine Vielfalt von Angeboten und Maßnahmen am Übergang Schule und Beruf. Diese Übergänge stellen sich selbst für den Experten als ein intransparentes System und ‚Maßnahmedschungel’ dar.

Es gibt kein Übergangsmonitoring, keine abgestimmte Maßnahmeplanung, zum Teil konkurrierende Angebote, Doppelstrukturen, Angebotslücken, Lücken in der Sprachförderung. Es fehlt bislang eine steuernde Instanz zur strategischen Planung und Erarbeitung gemeinsamer Zielvorhaben sowie zur strukturellen Abstimmung im Übergangssystem.

  • Erhöhung des Anteils von Jugendlichen, die direkt nach Beendigung des Schulbesuchs bzw. nach der Teilnahme an einem Übergangsangebot in eine Ausbildung vermittelt werden können.
  • Erhöhung der Transparenz regionaler Beratungs- und Förderangebote und verbesserte Abstimmung und Kooperationen unter den Akteuren.
  • Systematische und strukturierte Einbeziehung aller an Bildung Beteiligten in der Region Kiel, um vorhandene Ressourcen optimal nutzen und vernetzen zu können.
  • Förderung der Kooperationen von Schulen untereinander, aber auch mit außerschulischen Partnern, um die Übergänge von der Schule in die Berufsausbildung für Jugendliche durch eine transparente Bildungsinfrastruktur zu optimieren.
  • Steigerung der Qualität und Effektivität der Instrumente des Übergangsmanagements.
  • Möglichst passgenaue Abstimmung der wechselseitigen Erwartungen von Betrieben und Jugendlichen aufeinander. Auch hier sollen verbindliche Kommunikationsstrukturen entwickelt werden.
  • Aufbau eines nachhaltigen Unterstützungssystems für einen erfolgreichen Übergang von der Schule in Ausbildung und Beruf.

Die Aufgaben und Strukturen des „Regionalen Übergangsmanagements“ sind kein fertiger Katalog, sondern sollen sich in Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren prozesshaft weiterentwickeln.

Das "Regionale Übergangsmanagement" in Kiel hat folgende Handlungsschwerpunkte: Recherche und Erarbeitung konkreter beruflicher bzw. betrieblicher Anforderungsprofile, Öffnung von Schule zur Wirtschaft durch den Ausbau von Entwicklungspartnerschaften zwischen Schulen und Betrieben und dafür teilweise Ausrichtung von Unterrichtsinhalten an den Bedarfsanforderungen des regionalen Ausbildungsmarktes.

Durch den Ausbau der Kooperation mit den Partnern des Handlungsfeldes, die Weiterentwicklung von Curricula zur Berufsorientierung mit den Schulen unter Berücksichtigung der verschiedenen Übergangsformen von Schule in Beruf wie Betriebe, BA, Jobcenter, Berufliche Schulen und Bildungsträger sollen die Qualitätsentwicklung und die Sicherung der Nachhaltigkeit gewährleistet werden. Die Informationen werden in einem Handbuch gebündelt.

Die Erarbeitung von Prozessbeschreibungen und Handlungsleitlinien für die Entwicklungspartnerschaft zwischen Schulen und Bildungsträgern unterstützen diesen Prozess. Die Recherche und die systematische Erfassung der vorhandenen regionalen Angebote und Strukturen in einem "Regional-Atlas" sowie die Analyse von Lücken und Bruchstellen in der Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen sollen eine Grundlage bilden für die Erarbeitung von Materialien zur Information und Beratung von Schülerinnen und Schülern während der Schulzeit und am Übergang von der Schule in den Beruf.

Ergebnisse

Das "Regionale Übergangsmanagement" (RÜM) in Kiel hatte bis zum Projektende am 31.3.2012 folgende Handlungsschwerpunkte:

  • Transparenz: Aktualisierungen der Maßnahmedatenbank Übergang Schule und Beruf und der Übersicht „Schule – und dann?“, transparente Übersicht über alle weiterführenden beruflichen Bildungsgänge an den Berufsbildungszentren (RBZ) der Landeshauptstadt Kiel.
  • Bildung einer „Interkulturellen Interessengemeinschaft Schule und Beruf“ und Fortbildung der Bildungsbeauftragten aus den Migrantenorganisationen.
  • Verbleibanalyse der Abgangsschülerinnen und -schüler aus der Sek. I und gemeinsame Auswertungskonferenz mit den beteiligten Akteuren.
  • Vernetzung und kommunale Gestaltung des Übergangssystems: Weiterarbeit an der Entwicklungspartnerschaft mit dem Bildungs-, dem Arbeits- und dem Wirtschaftsministerium sowie der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit, um auf Augenhöhe die Probleme des Übergangs Schule und Beruf gemeinsam zu lösen.

Förder- und Maßnahmedatenbank im Übergangssystem

Alle Förder- und Unterstützungsangebote am Übergang Schule-Beruf in Kiel sind auf der RÜM-Homepage www.uebergangsmanagement-kiel.de immer aktualisiert abfragbar und zum Download bereit. Diese aktive Datenbank umfasst Maßnahmen an allgemeinbildenden Schulen, Angebote im Übergang Schule-Beruf sowie während der Berufsausbildung.

Bildungs- und Qualifizierungswege in Kiel „Schule – und dann?“

Auf Grundlage der Bestandsaufnahme aller Förder- und Unterstützungsangebote in Kiel wurde eine Übersicht „Schule – und dann?“ erstellt. Sie beschreibt, je nach individueller Voraussetzung, auf einen Blick mögliche Bildungs- und Ausbildungswege für Jugendliche im Anschluss an die allgemeinbildende Schule. Diese Übersicht wurde ins Arabische, Polnische, Russische und Türkische übersetzt; dazu werden sie laufend aktualisiert.

Übergangsmonitoring

Um Übergangsverläufe besser dokumentieren zu können und keinen Jugendlichen in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf verloren gehen zu lassen, wird ein jährliches Übergangsmonitoring eingeführt. Ziel dieses Monitorings ist

  • auf der einen Seite die Sensibilisierung der Schulen für das Thema des Anschlusses nach dem Abschluss und die damit verbundenen persönlichen und beruflichen Perspektiven der Jugendlichen,
  • auf der anderen Seite die Optimierung der Übergänge im Zusammenwirken mit dem Schulamt, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, den Kammern, den Bildungsträgern und den Betrieben.

Im Jahr 2011 ist eine weitere Verbleibsabfrage der Abgangsschüler und -schülerinnen aus der Sek. I durchgeführt worden. Erstmals war es möglich, die unversorgten Jugendlichen, die eine schriftliche Erlaubnis gegeben hatten, nach ihrem weiteren Weg in die Arbeitswelt zu befragen. Im Rahmen einer Auswertungskonferenz unter Beteiligung von Schulleitungen, Jobcenter, Schulamt, Agentur für Arbeit, Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen und dem Referat des Sozialdezernates wurden Handlungsbedarfe identifiziert, die dann in der regionalen Steuerungsgruppe des Handlungskonzeptes Schule & Arbeitswelt bearbeitet werden. Ziel ist es, operative Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Arbeitsgruppe „Elternbeteiligung – migrationssensibel“

Die Arbeitsgruppe entwickelt aktuell Verfahren, wie Eltern über Informationsveranstaltungen hinaus stärker bei der Berufswahlorienterung, Lebensplanung und Ausbildungsreife ihrer Kinder mit einbezogen werden können.

Einbeziehung von Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Kiel

Die Einbeziehung von und Zusammenarbeit mit den kommunalen Migrantenorganisationen in Kiel in die Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssituation der Jugendlichen stellte seit Beginn des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ einen Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Übergangsmanagements in Kiel dar. Nach einer Bestandsaufnahme der Migrantenorganisationen wurde 2011 ein Konzept erarbeitet, um diese Organisationen an die Kommune anzubinden und sie mit den relevanten Institutionen zu vernetzen. Es wurde eine „Interkulturelle Interessengemeinschaft Schule und Beruf“ der Migrantenorganisationen in Kiel gegründet. Acht Organisationen und zwei Moscheen haben sich im ersten Schritt daran beteiligt und stellen jeweils einen Bildungsbeauftragten für die Beratung in ihren Organisationen zur Verfügung. Diese Bildungsbeauftragten sind vom RÜM-Team durch Workshops und Seminare in die Beratungsarbeit zum Thema Schule und Arbeitswelt eingeführt worden und haben im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ein Zertifikat erhalten.

Seit 2010 wird diese Arbeit unterstützt und begleitet durch die MOZAIK gGmbH aus Bielefeld.

Aufbau von Strukturen und Entwicklungspartnerschaften

Unter dem Stichwort strukturbildende Netzwerkarbeit beteiligt sich das RÜM Kiel schwerpunktmäßig auf der regionalen Steuerungsebene des Landesprogramms „Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt“ und bringt sich im Rahmen einer vom Land Schleswig-Holstein (Arbeitsministerium und Bildungsministerium) initiierten und angestrebten Entwicklungspartnerschaft zum Aufbau kommunaler Koordinierung im Übergang Schule und Beruf aktiv mit ein.

Ziel ist hier vor allem, gemeinsam mit den Akteuren verbindliche Strukturen im Übergang zu entwickeln und die Aufgaben eines regionalen Übergangssystems kommunal zu verankern. Diese Arbeit ist auch 2011 erfolgreich fortgesetzt worden. Die Landeshauptstadt Kiel ist Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative geworden und richtete 2012 das Jahresforum als Bundestagung zu dem Schwerpunktthema „Fachkräfte & kommunale Koordinierung: Berufseinstiege lokal gut gestalten“ in Kiel im Haus der Wirtschaft (der IHK zu Kiel) aus.

Durch diese Vernetzungsarbeit ist ein weiterer Meilenstein in der Verstetigung und Nachhaltigkeit eines Übergangsmanagements für die Stadt Kiel gesetzt worden.

Die Landeshauptstadt Kiel wird das Projekt Regionales Übergangsmanagement Kiel ab dem 1.4.2012 im Rahmen eines Bildungsbüros zunächst befristet bis zum 31.7.2014 fortsetzen und dort die oben genannten Umsetzungsstrategien weiter verfolgen. Dabei wird das RÜM durch ein neues Projekt aus dem Programm „XENOS“ mit einer „Interkulturellen Bildungsberatung Schule und Beruf“ operativ unterstützt.

 

Das "Regionale Übergangsmanagement" (RÜM) in Kiel hatte im Jahr 2011 folgende Handlungsschwerpunkte:

Transparenz: Aktualisierungen der Maßnahmedatenbank Übergang Schule und Beruf und der Übersicht „Schule – und dann?“, transparente Übersicht über alle weiterführenden beruflichen Bildungsgänge an den Berufsbildungszentren (RBZ) der Landeshauptstadt Kiel.

Bildung einer „Interkulturellen Interessengemeinschaft Schule und Beruf“ und Fortbildung der Bildungsbeauftragten aus den Migrantenorganisationen.

Verbleibanalyse der Abgangsschülerinnen und -schüler aus der Sek. I und gemeinsame Auswertungskonferenz mit den beteiligten Akteuren.

Vernetzung und kommunale Gestaltung des Übergangssystems: Weiterarbeit an der Entwicklungspartnerschaft mit dem Bildungs-, dem Arbeits- und dem Wirtschaftsministerium sowie der Regionaldirektion Nord der Agentur für Arbeit, um auf Augenhöhe die Probleme des Übergangs Schule und Beruf gemeinsam zu lösen.

Förder- und Maßnahmedatenbank im Übergangssystem

Alle Förder- und Unterstützungsangebote am Übergang Schule-Beruf in Kiel sind auf der RÜM-Homepage www.uebergangsmanagement-kiel.de immer aktualisiert abfragbar und zum Download bereit. Diese aktive Datenbank umfasst Maßnahmen an allgemeinbildenden Schulen, Angebote im Übergang Schule- Beruf sowie während der Berufsausbildung.

Bildungs- und Qualifizierungswege in Kiel „Schule – und dann?“

Auf Grundlage der erfolgten Bestandsaufnahme aller Förder- und Unterstützungsangebote in Kiel wurde eine Übersicht „Schule – und dann?“ erstellt. Sie beschreibt, je nach individueller Voraussetzung, auf einen Blick mögliche Bildungs- und Ausbildungswege für Jugendliche im Anschluss an die allgemeinbildende Schule. Diese Übersicht wurde ins Arabische, Polnische, Russische und Türkische übersetzt; diese Übersichten werden laufend aktualisiert.

Übergangsmonitoring

Um Übergangsverläufe besser dokumentieren zu können und keinen Jugendlichen in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf verloren gehen zu lassen, wird ein jährliches Übergangsmonitoring eingeführt. Ziel dieses Monitorings ist auf der einen Seite die Sensibilisierung der Schulen für das Thema des Anschlusses nach dem Abschluss und die damit verbundenen persönlichen und beruflichen Perspektiven der Jugendlichen, auf der anderen Seite die Optimierung der Übergänge im Zusammenwirken mit dem Schulamt, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, den Kammern, den Bildungsträgern und den Betrieben.

Im Jahr 2011 ist eine weitere Verbleibabfrage der Abgangsschüler und -schülerinnen aus der Sek. I durchgeführt worden. Erstmals war es möglich, die unversorgten Jugendlichen, die eine schriftliche Erlaubnis gegeben haben, nach ihrem weiteren Weg in die Arbeitswelt zu befragen. Im Rahmen einer Auswertungskonferenz unter Beteiligung von Schulleitungen, Jobcenter, Schulamt, Agentur für Arbeit, Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen und dem Referat des Sozialdezernates wurden Handlungsbedarfe identifiziert, die dann in der regionalen Steuerungsgruppe des Handlungskonzeptes Schule & Arbeitswelt bearbeitet werden. Ziel ist es, operative Lösungsvorschläge zu entwickeln.

Arbeitsgruppe „Elternbeteiligung – migrationssensibel“

Die Arbeitsgruppe entwickelt aktuell Verfahren, wie Eltern über Informationsveranstaltungen hinaus stärker bei der Berufswahlorienterung, Lebensplanung und Ausbildungsreife ihrer Kinder mit einbezogen werden können.

Einbeziehung von Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Kiel

Einbeziehung, Zusammenarbeit sowie Kooperation mit den kommunalen Migrantenorganisationen in Kiel in die Bildungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungssituation der Jugendlichen stellte seit Beginn des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ einen Arbeitsschwerpunkt des Regionalen Übergangsmanagements in Kiel dar. Nach einer Bestandsaufnahme der Migrantenorganisationen wurde im letzten Jahr ein Konzept erarbeitet, um diese Organisationen an die Kommune anzubinden und sie mit den relevanten Institutionen zu vernetzen. Es wurde eine „Interkulturelle Interessengemeinschaft Schule und Beruf“ der Migrantenorganisationen in Kiel gegründet. Acht Organisationen und zwei Moscheen haben sich im ersten Schritt daran beteiligt und stellen jeweils einen Bildungsbeauftragten für die Beratung in ihren Organisationen zur Verfügung. Diese Bildungsbeauftragten sind vom RÜM-Team durch Workshops und Seminare in die Beratungsarbeit Schule und Arbeitswelt eingeführt worden und haben im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung ein Zertifikat erhalten.

Seit 2010 wird diese Arbeit unterstützt und begleitet durch die MOZAIK gGmbH aus Bielefeld.

Aufbau von Strukturen und Entwicklungspartnerschaften

Unter dem Stichwort strukturbildende Netzwerkarbeit beteiligt sich das RÜM Kiel schwerpunktmäßig auf der regionalen Steuerungsebene des Landesprogramms ‚Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt’ und bringt sich im Rahmen einer vom Land Schleswig-Holstein (Arbeitsministerium und Bildungsministerium) initiierten und angestrebten Entwicklungspartnerschaft zum Aufbau kommunaler Koordinierung im Übergang Schule und Beruf aktiv mit ein.
Ziel ist hier vor allem, gemeinsam mit den Akteuren verbindliche Strukturen im Übergang zu entwickeln und die Aufgaben eines regionalen Übergangssystems kommunal zu verankern. Diese Arbeit ist auch 2011 erfolgreich fortgesetzt worden. Die Landeshauptstadt Kiel ist Mitglied in der Weinheimer Initiative geworden und richtet 2012 das Jahresforum als Bundestagung zu dem Schwerpunktthema „Fachkräfte & kommunale Koordinierung: Berufseinstiege lokal gut gestalten“ aus.

Durch diese Vernetzungsarbeit ist ein weiterer Meilenstein in der Verstetigung und Nachhaltigkeit eines Übergangsmanagements für die Stadt Kiel gesetzt worden.

 

Förder- und Maßnahmedatenbank im Übergangssystems

Alle Förder- und Unterstützungsangebote am Übergang Schule-Beruf in Kiel sind auf der RÜM-Homepage immer aktualisiert abfragbar und downloadbar. Diese aktive Datenbank umfasst Maßnahmen an allgemeinbildenden Schulen, Angebote im Übergang Schule- Beruf, sowie während der Berufsausbildung.

 

Bildungs- und Qualifizierungswege in Kiel „Schule und dann?“

Auf Grundlage der erfolgten Bestandsaufnahme aller Förder- und Unterstützungsangebote in Kiel wurde eine Übersicht „Schule und dann?“ erstellt. Sie beschreibt, je nach individueller Voraussetzung, auf einen Blick mögliche Bildungs- und Ausbildungswege für Jugendliche im Anschluss an die allgemeinbildende Schule. Diese Übersicht wurde ins Arabische, Polnische, Russische und Türkische übersetzt.

 

Übergangsmonitoring

Um Übergangsverläufe besser dokumentieren zu können und kein Jugendlicher in der Übergangsphase von der Schule in den Beruf ‚verloren geht’ wird ein jährliches Übergangsmonitoring eingeführt. Ziel dieses Monitoring ist auf der einen Seite die Sensibilisierung der Schulen auf das Thema des Anschlusses nach dem Abschluss und den damit verbundenen persönlichen und beruflichen Perspektiven der Jugendlichen und auf der anderen Seite die Optimierung der Übergänge im Zusammenwirken mit dem Schulamt, dem Jobcenter, der Agentur für Arbeit, den Kammern, der Bildungsträger und den Betrieben.

 

Arbeitsgruppe „Elternbeteiligung – migrationssensibel“

Die Arbeitsgruppe Regionales Übergangsmanagement (RÜM) entwickelt aktuell Verfahren, wie Eltern über Informationsveranstaltungen hinaus stärker in ihrer Rolle bei der Berufswahlorienterung, Lebensplanung und Ausbildungsreife ihrer Kinder miteinbezogen werden können.

 

Einbeziehung von Migrantenselbstorganisationen (MSO) in Kiel

Einbeziehung, Zusammenarbeit sowie Kooperation mit den kommunalen Migrantenorganisationen in Kiel in die Bildungs-, Ausbildungs-, und Weiterbildungssituation der Jugendlichen stellte seit Beginn des Modellvorhabens „Perspektive Berufsabschluss“ einen Arbeitsschwerpunkt des Regionales Übergangsmanagements in Kiel dar. Im letzten Jahr wurde eine Bestandsaufnahme der Migrantenorganisationen gemacht sowie ein Konzept erarbeitet, die Migrantenorganisationen an die Kommune anzubinden und sie mit den wichtigen Institutionen dabei zu vernetzen.

Seit 2010 wird diese Arbeit auch unterstützt und begleitet durch MOSAIK (Bielefeld)

 

Aufbau von Strukturen und Entwicklungspartnerschaften

Unter dem Stichwort strukturbildende Netzwerkarbeit beteiligt sich RÜM-Kiel schwerpunktmäßig auf der regionalen Steuerungsebene des Landesprogramms ‚Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt’ und bringt sich im Rahmen einer vom Land Schleswig-Holstein (Arbeitsministerium und Bildungsministerium) initiierten und angestrebten Entwicklungspartnerschaft zum Aufbau kommunaler Koordinierung im Übergang Schule und Beruf aktiv mit ein.

Ziel ist hier vor allem, verbindliche Strukturen im Übergang gemeinsam mit den Akteuren zu entwickeln und die Aufgaben eines Regionalen Übergangssystems kommunal zu verankern.

Projekt­darstellungen

Arbeits­materialien

Erhebungen

 
Förderung
Durchführung