Vom RÜM HagEN zur „Kommunalen Koordinierung“
Das gemeinsame „Regionale Übergangsmanagement“ der Stadt Hagen und des Ennepe-Ruhr Kreis – kurz: „RÜM HagEN“ – wird im Rahmen der nordrhein-westfälischen Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ nahtlos weitergeführt und verstetigt. Die Förderung im Rahmen des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ endete am 31.8.2013. Seitdem werden die etablierten Angebote, Instrumente und Dienstleistungen als „Kommunale Koordinierung“ fortgeführt und ausgebaut.

Im aktuellen "Bildungskettenjournal" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) berichten die Projektgestalter, dass die Förderung aus Mitteln des Programms „Perspektive Berufsabschluss“ die Zusammenarbeit vor Ort ganz entscheidend verbessert hat: „Anfangs war es nicht einfach, die vielen Akteure am Übergang Schule – Beruf von einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Doch die Vorteile lagen auf der Hand: Mit RÜM wurden Projekte erstmals gemeinsam beantragt und durchgeführt. Kurze Wege, schnelle Entscheidungen und ein Trägerverbund „Berufsorientierung“, der die Fördermittelakquise verbesserte. Aus vermeintlichen Konkurrenten sind Partner geworden, die ihre Kernkompetenzen in die Waagschale werfen. Zudem wurden Strukturen geschaffen, auf denen die kommunale Koordinierung übergangslos aufbauen konnte. ‚Das ist Nachhaltigkeit pur, die Fördermittel aus dem Programm Perspektive Berufsabschluss wurden sinnvoll in die Zukunft unserer Region investiert‘, sagt Bernd Höller, Co-leiter bei der agentur mark, der bis zum 31. August 2013 das RÜM Projekt Hagen/ Ennepe-Ruhr-Kreis leitete. Damit hat die Region Hagen/ Ennepe-Ruhr ein wichtiges Ziel erreicht: ein systematisches Übergangsmanagement aufzubauen. Dahinter steckt eine ausgeklügelte Förderphilosophie. Das Team der kommunalen Koordinierung wählt Förderprogramme des Bundes, des Landes und der Bundesagentur für Arbeit so aus, dass sie zu den arbeitsmarktpolitischen Zielen der Region passen.“

Der gesamte Artikel findet sich ab S. 32 im neuen "Bildungskettenjournal", das von der Servicestelle Bildungsketten beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) herausgegeben wird. Schwerpunktthema des Heftes ist die Potentialanalyse. Darüber hinaus finden sich Arbeitshilfen für Fachkräfte am Übergang Schule-Beruf und Berichte über gute Praxis. Vorgestellt wird auch die Produktsammlung des Programms „Perspektive Berufsabschluss“.

Ein weiterer Artikel zur Arbeit des RÜM HagEN ist unter dem Titel „Der lokale Bildungsträgerverbund in Hagen/Ennepe-Ruhr“ in der G.I.B. INFO 4_2013 erschienen (S.4 ff).

Die Artikel sind auf der Projektvisitenkarten des RÜM HagEN zu finden.

 

 
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