Wie Netzwerke erfolgreich gestaltet, optimiert und dauerhaft regional verankert werden, damit sie in diesem Sinne als Motor regionaler Strukturentwicklung wirksam werden können, ist Thema von Band 44 der Reihe "Leitfaden für die Bildungspraxis", den das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung jetzt veröffentlicht hat.
Regionale Strukturentwicklung hat sich mittlerweile als vielversprechender Ansatz in der Benachteiligtenförderung etabliert - nicht zuletzt durch Programme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wie "Perspektive Berufsabschluss". Gelingen kann regionale Strukturentwicklung aber nur durch eine enge Kooperation der regionalen Arbeitsmarktakteure in regionalen Netzwerken. Diese wirken dahingehend, dass vorhandene Ressourcen im Bildungsbereich aufeinander abgestimmt, gebündelt und für die Benachteiligtenförderung nutzbar gemacht werden. Die Rahmenbedingungen vor Ort abgestimmter Bildungsangebote für besondere Zielgruppen können so nachhaltig verbessert werden. Auf diesem Wege wird es möglich, Qualifizierungsreserven von Personengruppen zu erschließen, die bisher bei der beruflichen (Weiter-)Bildung eher stiefmütterlich behandelt wurden. Einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in Zeiten des demografischen Wandels kann insbesondere die Nachqualifizierung von (jungen) Erwachsenen ohne Berufsabschluss leisten, für die eine reguläre Ausbildung nicht (mehr) in Frage kommt.
Der neue Leitfaden "Durch Netzwerke regionale Strukturentwicklung fördern - Netzwerkarbeit optimieren und verstetigen" von Dominique Dauser und Jörg Longmuß zeigt Erfolgsfaktoren und bietet praxisnahe Umsetzungshilfen für die Netzwerkarbeit für alle, die sich in Netzwerken im Bildungsbereich bzw. in der Benachteiligtenförderung engagieren - insbesondere für Bildungsdienstleister.
Interessierte können den Leitfaden zum Preis von 17,90 EUR zzgl. Versandkosten direkt beim wbv-Verlag bestellen: http://www.wbv.de/no_cache/suche/shop/detail/subtitle/_/0/1/6004098///search//6004098.html