Gender Mainstreaming
Die Erkenntnis, dass es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt, führte dazu, dass zur Behebung dieses Missstandes bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein mit zu berücksichtigen sind. Denn politische und administrative Entscheidungen wirken in sehr unterschiedlicher Weise auf Männer und Frauen.
Bild Drucker

Übersicht

Um dem Leitprinzip Geschlechtergerechtigkeit im Programm „Perspektive Berufsabschluss“ zu folgen, sind die Akteure in den Projekten verpflichtet, bei allen Vorhaben die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse von Frauen und Männern zu analysieren und ihre Entscheidungen so zu gestalten, dass sie zur Förderung einer tatsächlichen Gleichstellung der Geschlechter beitragen. Das Ziel von Gender Mainstreaming ist es, die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und von Männern im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Grundgesetz zu erreichen.

Mit der Erschließung der wichtigen Human- und Wissenspotenziale wird ein gesellschaftlicher Mehrwert entwickelt, indem dem Fach- und Führungskräftemangel durch Nachqualifizierung begegnet wird sowie den Auswirkungen des demographischen Wandels durch die frühe und individuelle Öffnung von Bildungswegen entgegengewirkt werden kann.

Konkret bedeut das in unseren Projekten, dass Maßnahmen zur Frauenförderung schon früh zu ergreifen sind, die gerade dort wichtig sind, wo Benachteiligungen abzubauen sind. Es kann genauso sachgerecht sein, Maßnahmen zur Förderung von Männern zu ergreifen, wenn dies das Ziel der Gleichstellung fördert.


Gender Mainstreaming in den Projekten von „Perspektive Berufsabschluss“ I -
So sieht eine Kammersiegerin aus

In Bayern absolvierte eine NANO-Teilnehmerin ihre Ausbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin mit "sehr gut" und wurde Kammersiegerin. Mehr Informationen und einen Link zum Artikel finden Sie auf der Homepage von Perspektive Südbayern / NaNo Nachqualifizierung Nordbayern.


Gender Mainstreaming in den Projekten von „Perspektive Berufsabschluss“ II -
Nachqualifizierung speziell für Frauen

Nachqualifizierung für Frauen muss oft nach anderen Voraussetzungen und Bedingungen erfolgen als die für Männer. Darauf hat sich im Landkreis Waldeck-Frankenberg "BERATUNG & NACHQUALIFIZIERUNG. Für Frauen." spezialisiert. Leitfäden, Informationen und Kontaktmöglichkeiten bietet der Internetauftritt von Perspektive Berufsabschluss Waldeck-Frankenberg.

Gender Mainstreaming in den Projekten von „Perspektive Berufsabschluss“ III -
Nachqualifizierung und Externenprüfung

"Qualifizierung nach Maß" - das verspricht die Beratungs- und Koordinierungsstelle für berufliche Nachqualifizierung in Darmstadt. Ein Beispiel kann so aussehen: Ausbildung zur Bürokauffrau abgebrochen, weil sich Nachwuchs einstellt. Es folgen Familie und immer wieder befristete und Aushilfstätigkeiten, keine Aussicht auf Übernahme in eine unbefristete Beschäftigung. Wie es weitergehen kann, zeigt beispielhft ein Interview auf den Seiten von Qualifizierung nach Maß in Darmstadt


 

Projektstandorte

 
Förderung
Durchführung