Stadt Magdeburg
Stadt Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Förderlaufzeit: 01.10.2010-30.09.2013


Kontakt

Landeshauptstadt Magdeburg
Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit
Julius-Bremer-Str.10
39104 Magdeburg

https://ruem.magdeburg.de


Die Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts liegt auf halbem Weg zwischen Hannover und Berlin. Sie ist älter als 1200 Jahre, hat 230.000 Einwohner und eine Fläche von 200 Quadratkilometern. Magdeburg ist ein dynamisch wachsender Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, mit dem Sitz zweier Bischöfe und als Kaiserstadt ein Ort reicher Geschichte und lebendiger Kultur.

Die Ausbildungsbereitschaft der Unternehmen ist hoch, ein erheblicher Rückgang ist ausschließlich im Bereich der außerbetrieblichen Ausbildung zu verzeichnen (Jahresbericht IHK Magdeburg 2010). Auch die oftmals fälschlicherweise sehnsüchtig erwartete Negativdemografie löst das Problem nicht quantitativ und auf keinen Fall qualitativ, das heißt anforderungs- und passgenau.

"Die duale Berufsausbildung ist auch weiterhin maßgebliches Anliegen der regionalen Wirtschaft, um die Sicherung des Fachkräftenachwuchses und die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsunternehmen in Sachsen-Anhalt zu gewährleisten. Die Folgen des demografischen Wandels haben das Land vollends erreicht: die Zahl der Schulabgänger sank im Jahr 2010 nochmals um 18,9 Prozent gegenüber dem zurückliegenden Jahr. Trotz der wirtschaftlich angespannten Situation gelang es, das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen aufrecht zu erhalten. In allen Branchen stehen noch freie betriebliche Ausbildungsplätze zur Verfügung, diese können aber wegen der zum Teil mangelnden Ausbildungsreife der noch vorhandenen Lehrstellensuchenden nicht besetzt werden…“, heißt es im Jahresbericht der IHK Magdeburg 2010.

Die Stadt Magdeburg sowie umliegende Ansiedlungen sehen sich einem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten jungen Menschen gegenüber und drängen zu einer besseren Koordinierung der Übergangssysteme von Schule in Ausbildung und Beruf.

Mit dem Regionalen Übergangsmanagement sollen strukturelle Ansätze zur Verbesserung der Integrationschancen Jugendlicher in Ausbildung und Arbeit fokussiert werden. Maßnahmen zur individuellen Förderung Jugendlicher werden nicht umgesetzt. Folgende grundlegende Ziele stehen im Mittelpunkt der Projektarbeit:

  1. Bestandsaufnahme der Berufsorientierungsmaßnahmen und -angebote in der Stadt Magdeburg mit dem Ziel, einen Wegweiser zur Berufsorientierung zu erstellen
  2. Bedarfsanalysen u. a. Schülerbefragung, Unternehmensbefragung
  3. Analyse und Optimierung der Berufsorientierungskonzepte der Schulen Sekundarstufe 1
  4. Erstellung einer Kommunikationsplattform für die Zielgruppen Schüler, Eltern, Lehrer und Unternehmen 
  5. Ermittlung und Analyse von Potentialen der Schnittstellen im lokalen Übergangssystem
  6. Ausbau regionaler und lokaler politischer Verantwortungsbereitschaft sowie Stärkung der kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten
  7. Arbeit an inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten eines nachhaltigen Übergangsmanagements
  8. Informations- und Fachveranstaltungen
  9. Vorbereitung, Organisation, Vereinbarung und Umsetzung von gemeinsamen Handlungsschritten der Akteure zur Steigerung der Qualität und der Effektivität der Instrumente des Übergangssystems

Im Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Stadt Magdeburg wird die Koordinierungsstelle RÜM eingerichtet, die sich zur zentralen dezernatsübergreifenden Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Struktur der Berufsorientierung in Magdeburg entwickeln soll. Ziel ist, die Übergangsmechanismen von der Schule in die Arbeitswelt transparent zu gestalten und zu koordinieren. Dies geschieht über die handlungsorientierte Vernetzung aller am Übergang beteiligten Akteure, sowie den Aufbau nachhaltig wirksamer Unterstützungsstrukturen vor Ort.

Drei Projektkoordinatoren stehen als Ansprechpartner sowohl für Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern aber auch für Unternehmen und Schulen zur Verfügung, um durch passgenaue Angebote den Kontakt und die Zusammenarbeit der Akteure untereinander zu stärken.

Durch Bestandsanalysen werden bereits vorhandene Angebote und Maßnahmen des Übergangssystems Schule-Ausbildung/Beruf gesammelt: Wer bietet was für wen und in welcher Form?

Die Darstellung einer Vielzahl in Magdeburg bereits erfolgreich arbeitender Netzwerke (z.B. Arbeitskreis SchuleWirtschaft der Stadt Magdeburg) gehört ebenso zur Bestandsaufnahme, wie die aktive Zusammenarbeit in themenspezifischen Arbeitsgruppen. So sollen Doppelstrukturen vermieden und Synergieeffekte konstruktiv genutzt werden.

Durch Workshops, Fachveranstaltungen und den bedarfsorientierten, partizipativen Arbeitsansatz gewährleistet RÜM Magdeburg eine hohe Transparenz sowie den Transfer der Aktivitäten und Informationen in die Zielgruppen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Schule, Wirtschaft. Zusammen mit den Kooperationspartnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft des übergeordneten Steuerungsgremiums werden Strategien besprochen und umgesetzt, um ein strukturiertes nachhaltig wirkendes System des Übergangs Schule – Ausbildung – Beruf zu etablieren, welches dem Fachkräftemangel entgegenwirkt und den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven in der Region eröffnet.

Der Ausbau der Internetpräsenz sowie die Schaffung einer dynamischen Kommunikationsplattform sollen den Austausch und die Transparenz aller beteiligten Akteure und Zielgruppen verbessern helfen. In der Datenbank finden alle Zielgruppen passgenaue Angebote und Hinweise zur Berufsorientierung. Durch die Zusammenarbeit mit der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg können Schulen ihr Berufsorientierungskonzept optimieren, angepasst an die Leitlinie zur Berufsorientierung des Landes Sachsen-Anhalt. Schülerinnen und Schüler erhalten nützliche Informationen über regionale Angebote. Unternehmen können ihr Profil präsentieren und durch frühzeitige Interaktion mit den Schulen langfristig durch praxisnahe Angebote Berufsbilder vorstellen, entwickeln, gestalten und so geeignete Auszubildende finden.

Ergebnisse

Ergebnis


Ziel des Projekts war es, auf der Ebene der Stadtverwaltung eine Koordinierungsstelle zu etablieren, die - orientiert an den regionalen Bedarfen und regionalen Schwerpunktsetzungen der beteiligten Akteure - neue bzw. verbesserte Strukturen im Bereich des Übergangs Schule-Beruf initiiert, abstimmt und im Durchführungsprozess koordiniert. Das Projekt konkretisierte sich in folgenden Handlungsfeldern:
1. Bestandsaufnahme der BO-Maßnahmen mit dem Ziel, einen Wegweiser zur BO zu erstellen,
2. Bedarfsanalysen u.a. Schülerbefragung, Unternehmensbefragung
3. Analyse und Optimierung der BO-Konzepte der Schulen
4. Ermittlung und Analyse von Potenzialen der Schnittstellen im lokalen Übergangssystem
5. Erstellung einer Kommunikationsplattform
6. Ausbau regionaler und methodischer Verantwortungsbereitschaft sowie Stärkung der kommunalen Gestaltungsmöglichkeiten
7. Arbeit an inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten eines nachhaltigen Übergangsmanagements
8. Informations- und Fachveranstaltungen
9. Vorbereitung, Organisation, Vereinbarung und Umsetzung von gemeinsamen Handlungsschritten der Akteure zur Steigerung der Qualität und Effektivität der Instrument des Übergangssystems
Die Anbindung der Koordinierungsaufgabe an die Stadtverwaltung, das Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit der Stadt Magdeburg ermöglichte die Einrichtung einer zentralen dezernatsübergreifenden Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Struktur der BO in Magdeburg. Begleitet und unterstützt wurde die Arbeit der Projektkoordinatoren durch Fachgremien und eine Steuerungsgruppe aus 18 Vertreterinnen und Vertretern von Landes- und Kommunaleinrichtungen. Bildungskonferenzen und die gezielte Ansprache der Unternehmerschaft im Agenturbezirk Magdeburg sowie die enge Kooperation mit dem AK SchuleWirtschaft waren wichtige Schwerpunkte der Projektarbeit.

Fazit


Durch intensive Zusammenarbeit, gute Netzwerkarbeit und koordinierte Abstimmugnsprozesse konnte sich das Projekt mit seinen Erfahrungen und Erkenntnissen auf den politischen Entscheidungsebenen einbringen. Dadurch und durch die gute und unterstützende Kooperation mit der Universität Magdeburg sowie über die ISZ-SOLL-Analysen zur Berufsorientierung und der Kooperation Schule/Wirtschaft ist es gelungen, die Aufgabe des Regionalen Übergangsmanagement nachhaltig bei den regionalen Partnern zu verankern. Die aufgebaute Datenbank und das Booklet für das Schuljahr 2013/2014 stehen den Unternehmen, Schulen, Schülerinnen und Schülern, Eltern und anderen Interessierten aktuell und weiterhin zur Verfügung. Aufgrund der Akzeptanz und der Nachfrage soll im Rahmen der Initiative der regionalen Wirtschaft ein Booklet auch für die nachfolgenden Schuljahre aufgelegt werden und ist für 2014/2015 bereits gesichert. Die Steuerungsgruppe wird unter Federführung des Wirtschaftsbeigeordneten und unter Einbeziehung des AK Schule/Wirtschaft im Wesentlichen weitergeführt.

Im Projektjahr 2012 erfasste das RÜM-Magdeburg regionalspezifisch für die Landeshauptstadt Magdeburg alle lokal wirkenden Initiativen zur Berufsorientierung, sowohl von öffentlichen Institutionen sowie freien Bildungsträgern, als auch von Unternehmen. In Form der Daten- und Kommunikationsplattform Magdeburg – Perspektive – Praxiserfahrung (https://ruem.magdeburg.de) wurden die Ergebnisse zusammengeführt. Magdeburger Unternehmen haben über die Daten- und Kommunikationsplattform u. a. die Möglichkeit, freie Praktikumsplätze für Schüler/innen online zu stellen und können somit frühzeitig praktische Einblicke in den Berufsalltag geben. Dadurch können Ausbildungsbetriebe zukünftige Mitarbeiter von Beginn an begleiten. Durch die Einbeziehung bedeutsamer Akteure des Übergangs von Schule – Ausbildung – Beruf, wie insbesondere Unternehmen, Institutionen (u. a. Agentur für Arbeit, Jobcenter, IHK, HWK, Ministerien uvm.), Schulen, Schüler und auch deren Eltern, werden nachhaltige Kooperationen geschaffen, die zu einem gelingenden Prozess der Berufswahlfindung beitragen. Die Onlineplattform unterstützt des Weiteren Schüler/innen sortiert nach Klassenstufe bei der Suche nach passenden Berufsorientierungsangeboten (BO-Angebote) und dient gleichzeitig als Veranstaltungskalender. Darüber hinaus haben Magdeburger Schulen die Möglichkeit, individuelle Profile online zu stellen und so gezielt schuleigene Konzepte zur Berufswahlfindung sowie aktuelle Veranstaltungen zu veröffentlichen.
Die strategische respektive frühzeitige Fach- und Nachwuchskräftesicherung ist eine der vordringlichsten Aufgaben der Wirtschaftsförderung. Die Daten- und Kommunikationsplattform soll ebendeshalb dauerhaft und nachhaltig über das Projektende 2013 hinaus im Dezernat für Wirtschaft, Tourismus und regionale Zusammenarbeit angebunden sein.

Fernerhin, initiiert durch das RÜM der Ottostadt Magdeburg, wurde am Institut für Berufs- und Betriebspädagogik (IBBP) der Otto–von-Guericke-Universität Magdeburg eine dreisemestrige Lehrveranstaltung „Arbeitswelt im Wandel – Schwerpunkt Berufswahlprozesse“ realisiert. Diese institutionsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Fokus auf die Berufsorientierungskonzepte stellt eine Innovation dar. Gemessen an den Bedarfslagen der teilnehmenden Schulen unterstützen die Studenten sowie das wissenschaftliche Personal nun bei der individuellen Weiterentwicklung schulspezifischer Maßnahmen. Flankierend konnten Akteure aus Wirtschaft und Politik frühzeitig in den Prozess einbezogen werden. Die kooperative und kommunal verzahnte Lehrveranstaltung wird zukünftig selbsttragend fortbestehen.

Mit dem Ziel, Eltern im Prozess des Überganges ihrer Kinder von Schule in Aus-bildung/Beruf zu unterstützen sowie aktiv daran zu beteiligen, wurde seitens des RÜM in Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern die AG Elternbrief initiiert. Zu den AG-Mitgliedern zählen die Agentur für Arbeit, der Arbeitskreis und die Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft; das Landesschulamt sowie der Stadtelternrat Magdeburg. Die nachhaltige Verankerung der AG in kommunale Strukturen wird sukzessive angestrebt. Dazu werden neben dem regelmäßig erscheinendem Elternbrief (in vier Sprachen: deutsch, englisch, russisch und vietnamesisch) u. a. ergänzend Workshops mit Zielgruppen und Eltern-Schüler-Abenden an Schulen durchgeführt.

Darüber hinaus intensivierte RÜM die Fortsetzung der Gremienarbeit in beste-henden Netzwerken wie exemplarisch: Arbeitsgruppe BIB (Berufliche und Soziale Integration Benachteiligter), AG Ausbildung und Arbeit des Magdeburger Netzwerkes für Integration und Migrantenarbeit, Strukturprojekt KoSiMa, AK sowie Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, GWM (Gesellschaft für Wirtschaftsservice Magdeburg), Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg, Beirat für Integration und Migration, Stadtelternrat, Begleitausschüsse für Bildung der jeweiligen Fraktionen im Stadtrat der Landeshauptstadt Magdeburg. Zudem wurden bilaterale Gespräche mit den Akteuren des RÜM-Steuerungsgremiums zu fachspezifischen Problemstellungen durchgeführt. Hierdurch konnten abermals zielgruppenspezifische Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Flankierend nahm das RÜM-Team an insgesamt ca. 45 Veranstaltungen zum Thema Übergang Schule – Beruf im Jahr 2012 teil. Ein wichtiger Impuls für intensivierte Netzwerkabstimmung und –arbeit war infolgedessen initiiert.

Gemäß Projektplanung wurden 2012 alle avisierten Projektinhalte konform um-gesetzt. Ausnahmen bildeten wohl aber die Einzelvorhaben "Basiserhebung Lehrer/Unternehmen" sowie "Enderhebung zu Transfer und Nachhaltigkeit", „Analyse Schulkonzepte“ und „Basiserhebung Schüler“, welche mit Zustimmung des Zuwendungsgebers durch Mittelübertragung im Haushaltjahr 2013 fortgeführt werden. Diese, sich im Verlaufsprozess befindlichen Arbeitspakete, konnten im Jahr 2012 nicht vollumfänglich abgeschlossen werden, sodass diese im Projektjahr 2013 zum Abschluss kommen werden. Dies betrifft vor allem das Vorhaben "Basiserhebung Schülerinnen und Schüler", da es sich hierbei um eine Längsschnittstudie mit zwei Befragungswellen handelt, deren Ergebnisse in die anschließende Lehrer- und Unternehmensbefragung einfließen bzw. im Rahmen des Projektpunktes Analyse Schulkonzepte ausgewertet werden. Zugleich werden erfolgreiche und nachhaltige Projektinhalte sonach verstetigt.

Mit der Auftaktveranstaltung im März 2011 wurde der Projektstart offiziell eingeleitet. Im Rahmen einer fundierten Situationsanalyse des Übergangsgeschehens werden derzeit die verschiedenen Angebote zur Berufsorientierung gesammelt und strukturiert sowie potentielle Netzwerkpartner angesprochen. Wichtige Akteure wie der Stadtelternrat Magdeburg, die Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft und der Arbeitskreis SchuleWirtschaft der Stadt Magdeburg konnten bereits als aktive Kooperationspartner gewonnen werden.

Einen großen Schwerpunkt in diesem Projektjahr bildet die Schülerbefragung. In diesem Sinne plant RÜM eine wissenschaftliche Untersuchung über die Einschätzung beruflicher Perspektiven von Jugendlichen in berufsvorbereitenden Bildungsgängen und in geförderten und dualen Ausbildungen. Die Schülerbefragung wird in der berufsbildenden Schule „Hermann Beims“ durchgeführt, in der alle Schülerinnen und Schüler in berufsvorbereitenden Bildungsgängen einmünden. Ziel dieser Untersuchung ist, dass Übergangsverhalten Jugendlicher der oOttostadt Magdeburg näher zu beschreiben. Insgesamt sollen ca. 400 Schülerinnen und Schüler in zwei Wellen befragt werden. Die Ausschreibung der Untersuchung ist an drei wissenschaftliche Institute erfolgt. Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 soll der Auftragnehmer mit der Durchführung der Schülerbefragung beginnen. Die zweite Erhebung mit den gleichen Untersuchungsgruppen soll ein Jahr später erfolgen. Neben den Schülerbefragungen sollen leitfadengestützte Experteninterviews mit den beteiligten Akteuren - wie Lehrkräfte, Schulleiter und Schulsozialarbeiter - wichtige Informationen zum Übergangsverhalten und zu Bildungsbiografien Jugendlicher liefern.

Weiterer aktueller Schwerpunkt ist der Aufbau einer Datenbank-Kommunkikationsplattform, zur Schaffung von Transparenz der Berufsorientierungsangebote. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer regionalen Datenbank mit integrierten Kommunikationsmöglichkeiten. Sie bildet die vorhandenen Angebote im Übergangssystem Schule-Beruf ab und erweitert die Möglichkeiten der Berufsorientierung nach Angeboten und Nachfragen. Dabei werden alle Informationen auf die Bedarfe der Zielgruppen Unternehmen, Schüler, Eltern und Schulen zugeschnitten. Das Angebot wird über das Internet erreichbar sein und geschützte Bereiche anbieten, die nur mit registriertem Login zugänglich sind. Die Entwicklung und der Aufbau dieser Datenbank-Kommunikationsplattform werden ebenfalls durch Dritte ausgeführt. Eine entsprechende Leistungsbeschreibung liegt drei potenziellen Auftragnehmern vor.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird mit der Gestaltung einer Internetseite gezielt daran gearbeitet, RÜM Magdeburg weiter bekannt zu machen, die Zusammenarbeit und Vernetzung der Akteure auszubauen, um nachhaltige Strukturen im Übergangsmanagement zu etablieren.

Über den Umsetzungsstand und weiteren Vorgehensweisen von RÜM Magdeburg wurde die Steuerungsgruppe in einer zweiten Sitzung im Juni informiert.

Für die verbleibende Projektlaufzeit stehen neben den genannten Schwerpunkten die Entwicklung eines wirksamen Konzeptes zur Elternbeteiligung im Berufsorientierungsprozess, die Analyse von Berufsorientierungskonzepten der Sekundarschulen sowie die Sensibilisierung von Unternehmen für die Aufnahme benachteiligter Jugendlicher in Praktika und Ausbildung im Fokus.

Projekt­darstellungen

Arbeits­materialien

Erhebungen

 
Förderung
Durchführung